Schritt für Schritt zur Fehlerkultur
- Gesprächsklima schaffen: Eine Fehlerkultur will Lösungen finden, um Schäden zu minimieren und zu verhindern, dass sich Fehler wiederholen. Der Unternehmer muss dafür die Voraussetzungen schaffen: Feedback statt Anweisungen und Kritik fördert eine konstruktive Haltung gegenüber Fehlern.
- Feedback geben: Schieben Sie Feedback-Gespräche nicht auf, dann kommen Lernprozesse schneller in Gang.
- Zusammenhänge klären: In der Regel hat ein Fehler nicht nur einen einzigen Auslöser, vermeiden Sie also einseitige Betrachtungen: Bevor Sie Mitarbeiter wegen eines Fehlers persönlich ansprechen, sollten Sie prüfen, welche Ursachen zu dem Fehler geführt haben.
- Sachlich bleiben: Probleme sollten Sie sachlich, kurz und konkret ansprechen. Um welchen Fehler geht es? Wann ist er aufgetreten? Welche Folgen hatte er? Verzichten Sie auf Schuldzuweisung und stellen Sie zwei Fragen in den Mittelpunkt: Wie lässt sich der Schaden minimieren? Wie lassen sich Wiederholungen vermeiden?
- Kompetenzen klären: Sprechen Sie mit den beteiligten Mitarbeitern ab, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich ein Fehler nicht wiederholt: Sind vielleicht Schulungen notwendig? Reicht der Entscheidungsrahmen des Mitarbeiters aus?
- Vorbild sein: Mitarbeiter werden nur offen mit Fehlern umgehen, wenn Sie als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehen.
(jw)