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19.08.2008
HANDWERK
AKTUELL
Bei Betriebsübergabe Mord
Olis Augen
Unfassbar: Zwei „Kollegen“ sollen einen Bestatter erschlagen und seine Leiche heimlich verbrannt haben.

Erich W. hatte sein Bestattungsinstitut im bayerischen Heroldsbach an einen seiner späteren Mörder verkauft – und vergeblich auf sein Geld gewartet, berichtet abendzeitung.de.

Ein Treffen mit dem Käufer und einem weiteren Bestatter am Ostersamstag 2007 wurde W. zum Verhängnis. Das Opfer sei noch im Besprechungsraum von den „Kollegen“ ermordet worden, teilt ein Nürnberger Justizsprecher mit.

Makaber: Offenbar ließen die beiden Bestatter die Leiche im Krematorium von Fürstenried bei Passau unter falschem Namen verbrennen. Da Erich W. zurückgezogen gelebt habe, wunderte sich anfangs niemand über das Verschwinden des 43-Jährigen. Erst nachdem Anfang 2008 in Bestatterkreisen Gerüchte um den Mord kursierten, stellte ein Freund des Opfers Strafanzeige.

(ja)


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