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13.05.2008
HANDWERK
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Ein-Euro-Jobs floppen
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Offiziell bestätigt: Ein-Euro-Jobs verdrängen reguläre Arbeitsplätze. Diese Ansicht vertreten nämlich nicht nur Betriebsinhaber, sondern jetzt sogar die Beamten des Bundesrechnungshofes.

Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf den Bericht zur „Durchführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende“. Der Bundesrechnungshof fordere in dem Papier, dass „Ein-Euro-Jobs auf ein Mindestmaß beschränkt werden“ müssen.

Zwei Drittel der Arbeitsverhältnisse erfüllen nach Ansicht der Bonner Finanzkontrollbehörde nicht die Fördervoraussetzungen. Mehrheitlich handele es sich bei den geförderten Tätigkeiten um reguläre Aufgaben der öffentlichen Hand. Mit den Ein-Euro-Jobs sollten reguläre „Arbeitskräfte eingespart oder ein haushaltsbedingter Personalmangel ausgeglichen werden“.

Und: In sechs von zehn Fällen wurden Gelder nicht rechtmäßig ausgezahlt. Der Bundesrechnungshof kritisiert diese „Mitnahme von Fördergeldern“ scharf. Laut FAZ will die Bonner Behörde diesem lockeren Umgang mit Steuergeldern jetzt ein Ende setzen.

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(sfk)




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