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16.04.2007
HANDWERK
AKTUELL
Google-Rekord der GEZ
Uns reicht´s
Wer die Stichworte "GEZ" und "Abzocke" bei Google eingibt, kommt auf mehr als 100.000 Treffer. Und nicht selten verbindet sich mit den Beiträgen die Hoffnung auf die Abschaffung der Gebühreneinzugszentrale.

Als der Kölner Stadtanzeiger (KSTA) jetzt diese Stichwort-Kombination gegooglet hat, hat die Suchmaschine sogar 154.000 Einträge ausgespuckt. Die Tageszeitung räumt zwar ein, dass "viele Methoden, die den Gebühreneintreibern gerne unterstellt werden - vom Peilwagen bis zum Herumwühlen nach alten Fernsehzeitschriften in der Altpapiertonne - ins Reich der Fabel gehören". Doch die Art des Gebühreneinzugs werfe Fragen auf. Allein die 900 Mitarbeiter der GEZ in Köln-Bocklemünd würden "jährlich zwei bis zweieinhalb Prozent der über sieben Milliarden Euro Gebührengelder" verschlingen.

Mit der PC-Gebühr habe die GEZ die Allgemeinheit vollends gegen sich aufgebracht, konstatiert das Blatt. Große Konzerne könnten die 5,52 Euro, die seit Anfang des Jahres für "neuartige Empfangsgeräte" fällig werden, locker wegstecken. Doch kleinere Filialbetriebe - etwa Bäckereiketten - und die rund 800.000 Freiberufler in Deutschland treffe die neue PC-Gebühr " hart".

Dass die GEZ die Freiberufler "absichtlich in die Nachzahlungsfalle" laufen lässt, glaubt handwerk.com-Leser Klaus Moosmann. Der GEZ-Bankeinzug von 16 Euro sei die erste Buchung nach seiner Gewerbeanmeldung gewesen. Das war vor fünf Jahren. Heute zahlt Moosmann "300 Euro für das Radio im geschäftlichen Fahrzeug". Zudem sei dei GEZ-Bürokratie unglaublich kompliziert und für eine Mediengebühr nicht nachvollziehbar.

Wie sind Ihre aktuellen Erfahrungen und Erlebnisse mit der GEZ und ihren Kontrolleuren? Schreiben Sie der Redaktion.

Weitere Artikel zum Thema:
  • Medienabgabe statt GEZ-Schnüffelei

  • (sfk)


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