Der Eine hat "kein Mitleid". Der Andere kann den "Kollegen verstehen". Die Ansichten eines Tischlermeisters zum Thema Vorkasse spalten die handwerk.com-Leser.
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"Zwangsversteigerung mal anders" hatte Heinrich Wellmann seine kuriosen Erfahrungen mit einer Kundin geschildert, die einen 7500 Euro-Auftrag nicht bezahlt hatte. Warum er nicht auf Vorkasse bestanden habe, hatte der Tischlermeister so beantwortet: „Wenn ein Kunde bei einem 7500 Euro-Auftrag 6000 Euro anzahlen soll, ist der so schnell aus der Tür, dass ich kaum Tschüß sagen kann.“
Es sei besser, dass sich ein Kunde verabschiedet, als kein Geld zu bekommen, merkt Innenausbau-Spezialist Robert Hug an: "Da Sie sich zieren, Ihre korrekte Leistung auch korrekt bezahlen zu lassen, habe ich mit Ihnen und den verlorenen 7500 Euro keinerlei Mitleid."
"Wir können den Kollegen ja verstehen, weil jede Firma nur von Aufträgen lebt", sagt Fenster- und Türenbauer Uwe Kunz. Ab einer bestimmten Auftragssumme solle man aber "zum Selbstschutz" und zumindest zur "Sicherung der Materialpreise" auf einer Anzahlung bestehen.
Diese und drei weitere Leserstimmen finden Sie
hier.
(sfk)