Obwohl die Leute voll arbeiten, können sie sich nicht über Wasser halten. "Eine Katastrophe", schreibt handwerk.com-Leserin Bärbel Hirschfeld. Die Bauunternehmerin spürt das am eigenen Leib.
„Gibt es noch mehr von unserer Sorte? Vielleicht sind wir auch nur zu doof, Geschäfte zu machen“, fragt sich Hirschfeld. Sie beklagt, dass vom Gewinn des Betriebes am Ende nichts auf dem Konto bleibt.
„Vom Gewinn abgerechnet wird die Krankenversicherung etwa zur Hälfte.“ Und wenn sie die Kunden länger mit dem Bezahlen der Rechnungen hängen ließen, bliebe gar nichts mehr übrig.
Der Gang zum Sozialamt blieb bei Hirschfeld somit nicht aus. Doch Hilfe hat sie dort nicht bekommen. Keiner dort konnte ihr sagen, wovon sie die verschlissenen Maschinen bezahlen soll. Und Geld als Unterstützung? Fehlanzeige.
Hirschfelds verzweifeltes Fazit: “Wir backen jetzt kleine Brötchen, wir haben mittlerweile leider alle Arbeitnehmer entlassen müssen und bilden auch nicht mehr aus.“
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(ja)