Aufraggeber wollen es billig – darunter leidet das Handwerk. Bauunternehmerin Monika Weidensdorfer hat gelernt, damit umzugehen. Und zieht jetzt Konsequenzen.
Sie habe viel weniger Mitarbeiter als früher. Das musste zwangsläufig so kommen, Denn: „Kunden wollen Schnäppchen, Gesetze werden geändert, Meisterzwänge gelockert, My Hammer und Co. geben den Ton an“, beklagt Weidensdorfer.
Nach Ansicht der Unternehmerin aus Klingenthal muss man auch auf Hilfe von außen nicht hoffen. „Und glaubt man, per Gericht schneller an sein Geld zu kommen, dann sollte erst geprüft werden, ob man sich das finanziell leisten kann.“ Denn schnell ginge da gar nichts.
Die Konsequenz: Der Baubetrieb arbeite jetzt nur noch mit direkten Auftraggebern zusammen und weise Aufträge von Bauträgern und großen Firmen, die nur an Subunternehmer weitergeben, ab.
Den kompletten Leserbrief von Frau Weidensdorfer finden Sie
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Den Text "Knüppeln ohne Kohle" finden Sie
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