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08.08.2008
HANDWERK
AKTUELL
Im Kanzleramt tropft es
sanitaer
Schon wieder Pfusch in Berlin: Alle 1300 Fensterscheiben im Bundeskanzleramt müssen ausgetauscht werden.

Glück im Unglück: Die Steuerzahler werden für den Pfusch am Kanzleramt nicht zur Kasse gebeten. Denn der Schaden wurde innerhalb der Gewährleistungszeit festgestellt, schreibt die Neue Presse (NP).

Dennoch: Die Verschleißerscheinungen in großem Ausmaß erfordern Baumaßnahmen bis Mitte Oktober und dann noch einmal im kommenden Jahr. Alle Scheiben über den 13 Wintergärten beider Verwaltungstrakte des Regierungsgebäudes müssen ausgetauscht werden, berichtet das Blatt. Denn sie würden der Witterung nicht standhalten.

Ein Sprecher der Bundesbaugesellschaft sagte, dass nie Wasser ins Gebäude eingedrungen sei. Durch massive Sonneneinstrahlung hätten sich die Dichtungen zwischen den Scheiben verformt. Nun könnten Feuchtigkeit und Luft ins Kanzleramt kommen und die Scheiben könnten sich verfärben.

Bezahlen müssten den Austausch der Scheiben die Baufirmen, schreibt die NP. Das seien aber nicht die einzigen Mängel. Denn ab 2010 steht die Erneuerung fleckiger Fassadenteile sowie die Behebung von Mängeln an der Klima- und Lüftungstechnik an. Hoffentlich tropft es dann nicht mehr!

Weitere Artikel zu diesem Thema: "Pfusch am Bau- (Ministerium)"

(ja)




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