Strengere Regeln für schwarze Schafe: Wer bei Kontrollen auf dem Bau und anderswo ohne Ausweis erwischt wird, muss tief in die Tasche greifen.
Der Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung geht weiter: Die Bundesregierung hat jetzt einen Gesetzentwurf gebilligt, der schärfere Ausweis- und Meldepflichten vorsieht.
Wie
sueddeutsche.de berichtet, reiche der Führerschein oder der Sozialversicherungsausweis ab sofort nicht mehr aus. Arbeitnehmer in Branchen, in denen Schwarzarbeit verbreitet ist, müssen ab 2009 für Kontrollen ständig sämtliche Ausweispapiere bei sich haben.
In Zukunft müssen neue Beschäftigungsverhältnisse in den „auffälligen Branchen“ vom ersten Tag an der Rentenversicherung gemeldet werden – und nicht mit der ersten Lohnabrechnung, wie bisher. Einwohnermeldeämter sollen ab kommenden Jahr auch die Anschriften direkt an die Rentenversicherung übermitteln, schreibt das Internetportal.
(ja)