Auftragsvermittler und ihre Versprechungen: Unternehmen, die nach dem Muster der Locat Projektsteuerung GmbH in Hannover arbeiten (wir berichteten), soll es im gesamten Bundesgebiet geben. handwerk.com-Leser haben die Redaktion auf Firmen in Bad Vilbel, Wolfsburg, Frankfurt und Eschborn hingewiesen.
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Die Leser, die uns in den zurückliegenden Wochen ihre Erlebnisse mit der Locat Projektsteuerung GmbH übermittelt haben, lassen sich in drei Gruppen aufteilen:
Die Spieler: Haben den Vertrag unterschrieben und 2800 Euro – oder mehr – bezahlt. Wer sich der ersten Gruppe zuordnen muss, sollte nicht zu hart mit sich ins Gericht gehen. Er befindet sich offenbar in guter und zahlreicher Gesellschaft – die Geschäftsstrategie von Locat scheint zu aufzugehen.
„2800 Euro sind ein Grenzfall, wir haben das Geld investiert, obwohl wir ein komisches Gefühl hatten. Wenn’s klappt, hattest du Glück, wenn nicht, hast du’s probiert“, sagt ein handwerk.com-Leser, der seine Unterschrift im Mai unter den Locat-Vertrag gesetzt hat. Seine Erfolgsrate als Locat-Kunde in den vergangenen fünf Monaten: „Null, nada, nix.“
Die Genervten: Haben den Weg nach Hannover auf sich genommen, nicht unterschrieben, ärgern sich aber über die „verschenkte“ Zeit. „Ein guter halber Tag ist für den Besuch in den schicken Locat-Räumen draufgegangen. Die Zeit hätte ich sinnvoller einsetzen können“, sagt der Zimmermeister Dirk Heidemann aus Bersenbrück.
Die Misstrauischen: Haben gleich nach den ersten Sätzen eines Locat-Akquisiteurs den Telefonhörer wieder aufgelegt. Zur dritten Gruppe gehört der Elektroinstallateur Arno Schlicht aus Bramsche. Die handwerk.com-Artikel über Locat will er jetzt ans Schwarze Brett im Elektrogroßmarkt seines Ortes hängen: „Die Kollegen müssen gewarnt werden.“
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