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28.04.2008
TECHNIK & INTERNET
IT & KOMMUNIKATION
Computer ausgespäht
hacker
Nicht nur Mitarbeiter sind Opfer von Bepitzelungen. Hacker haben Webseiten von Firmen und die PCs von Betrieben im Visier.

Das unbemerkte Ausspähen von Daten auf Firmenrechnern und das Hacken von Servern bleibt oft unbemerkt. Das ergab eine Befragung von 2000 Unternehmen in Schleswig-Holstein. Das Landeskriminalamtes hat die Firmen zu ihren Erfahrungen mit Informations- und Internetkriminalität befragt. Das Ergbebnis: Die Computer-Kriminalität ist ein vernachlässigtes Problem. 

Die Gefahr: Internetpräsenzen und digitale Geräte können manipuliert und wichtige Kundendaten, Betriebsgeheimnisse oder Softwareprodukte verändert, gelöscht oder gestohlen werden. Die Schäden dieser Angriffe können existenzbedrohlich sein.

Knapp 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im letzten halben Jahr ein- oder mehrfach angegriffen wurden. Zwei Drittel, es handele sich um externe Angriffe. Nur zwei Prozent berichten von internen Angriffe. Keine Hacker-Aktivitäten haben hingegen über 40 Prozent der Unternehmen gespürt. Dennoch: Viele Betriebe (20 Prozent) sind sich nicht sicher, ob sie angegriffen wurden, können es aber nicht ausschließen. Aufgrund des oftmals geringen professionellen Supports ihrer Datenverarbeitungsanlagen seien kleinere Unternehmen stärker gefährdet, heißt es in der Studie.

Die Ergebnisse der Befragung stimmten zudem mit den Erfahrungen der Polizei überein. Die Auswirkung interner Angriffe seien oftmals schwerwiegender als die der externen. Das Verschlüsseln von sensiblen Unterlagen könnte die Betroffenen schützen. Viele seien aber nicht gegen den Mißbrauch ihrer Daten gewappnet.

Das Erfreuliche: Über 90 Prozent der Angriffe konnten die Befragten abwehren. Dennoch sei das Bedrohungspotenzial sehr hoch und würde oftmals unterschätzt. Als Sicherungsmaßnahmen setzten zwischen 80 und 90 Prozent der Unternehmen Virenscanner, Firewalls und Spamfilter ein. Und der Schaden? Darüber sprechen die betroffenen Unternehmen nicht. Fest steht, dass es zur Beeinträchtigung der EDV kam, zu Datenverlusten und zu finanziellen Schäden.

(ja)




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Das unbemerkte Ausspähen von Daten auf Firmenrechnern und das Hacken von Servern bleibt oft unbemerkt. Das ergab eine Befragung von 2000 Unternehmen in Schleswig-Holstein. Das Landeskriminalamtes hat die Firmen zu ihren Erfahrungen mit Informations- und Internetkriminalität befragt. Das Ergbebnis: Die Computer-Kriminalität ist ein vernachlässigtes Problem. 

Die Gefahr: Internetpräsenzen und digitale Geräte können manipuliert und wichtige Kundendaten, Betriebsgeheimnisse oder Softwareprodukte verändert, gelöscht oder gestohlen werden. Die Schäden dieser Angriffe können existenzbedrohlich sein.

Knapp 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im letzten halben Jahr ein- oder mehrfach angegriffen wurden. Zwei Drittel, es handele sich um externe Angriffe. Nur zwei Prozent berichten von internen Angriffe. Keine Hacker-Aktivitäten haben hingegen über 40 Prozent der Unternehmen gespürt. Dennoch: Viele Betriebe (20 Prozent) sind sich nicht sicher, ob sie angegriffen wurden, können es aber nicht ausschließen. Aufgrund des oftmals geringen professionellen Supports ihrer Datenverarbeitungsanlagen seien kleinere Unternehmen stärker gefährdet, heißt es in der Studie.

Die Ergebnisse der Befragung stimmten zudem mit den Erfahrungen der Polizei überein. Die Auswirkung interner Angriffe seien oftmals schwerwiegender als die der externen. Das Verschlüsseln von sensiblen Unterlagen könnte die Betroffenen schützen. Viele seien aber nicht gegen den Mißbrauch ihrer Daten gewappnet.

Das Erfreuliche: Über 90 Prozent der Angriffe konnten die Befragten abwehren. Dennoch sei das Bedrohungspotenzial sehr hoch und würde oftmals unterschätzt. Als Sicherungsmaßnahmen setzten zwischen 80 und 90 Prozent der Unternehmen Virenscanner, Firewalls und Spamfilter ein. Und der Schaden? Darüber sprechen die betroffenen Unternehmen nicht. Fest steht, dass es zur Beeinträchtigung der EDV kam, zu Datenverlusten und zu finanziellen Schäden.

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