Woche für Woche steigen die Benzin-Preise und erreichen neue Rekorde. „Geldgrab Zapfsäule: Wie reagieren Sie auf den Preiswahnsinn?“ haben wir in dieser Woche gefragt.
Die Benzinpreise schlagen in den Betrieben voll ein. Die Wirkung: 20 Prozent der Unternehmer sagen: „Nicht mehr lange und wir machen den Laden dicht.“ Weitere 42 Prozent spüren die Auswirkungen bei dem, was am Ende für sie übrig bleibt: „Gar nicht, das geht eindeutig zulasten des Gewinns.“ Andere Unternehmer (38 Prozent) reagieren auf die zusätzlichen Kosten: „Wir geben die Spritpreise an die Kunden weiter“, sagen sie.
Was können Handwerksbetrieb nun gegen die steigenden Preise tun? Weniger fahren, günstigere Tankstellen suchen, sparsameres Auto kaufen? Nicht für jeden sind das praktikable Lösungen. Der ADAC sieht eine Möglichkeit, die recht universell nutzbar ist: eine betont Kraftstoff sparenden Fahrweise.
Das bedeutet: flott beschleunigen, möglichst rasch die Gänge hoch schalten, dann betont untertourig, also mit niedrigen Drehzahlen, die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Selbst im Stadtverkehr kann man im 5. Gang noch gut mitschwimmen. Im Einzelnen:
- Motor ohne Gaspedalbetätigung starten
nach dem Anfahren sofort in den 2. Gang gehen, mit 3/4 Gas zügig beschleunigen - frühzeitig - bei einer Drehzahl von ca. 2000 U/min - die einzelnen Gänge hoch schalten
- Zurückschalten ist nicht erforderlich, solange der Motor, ohne zu rucken, noch Gas annimmt. Nach jedem Schaltvorgang ist wieder ein Tritt aufs Gas notwendig - das kostet jedes Mal Sprit!
Auch richtig verzögern will gelernt sein:
- so lange wie möglich die Motorbremswirkung nutzen. Im "Schiebebetrieb", beim Heranrollen an eine Ampel, nicht den Gang herausnehmen:´
Bereits mit diesen einfachen Maßnahmen lassen sich nach ADAC-Erfahrungen 10 bis 20% Kraftstoff einsparen.
(ja)







