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09.08.2007
GELD & RECHT
STEUERN
Gute Argumente
So überzeugen Sie den Betriebsprüfer von der Notwendigkeit eines teureren Firmenwagens:

  • Größe und Gewinn: Das beste Argument sind die Verhältnisse. Wer mit seinem Unternehmen zum Beispiel 200.000 Euro Gewinn erwirtschaftet, der darf auch ohne weiteres 30.000 oder 40.000 Euro an Fahrzeugkosten ansetzen.


  • Nutzung: Kombis und Limousinen lassen sich leichter absetzen als sportliche Flitzer. Ihr Argument: Sie müssen in Notfällen mit dem Wagen auch mal Mitarbeiter oder Material zur Baustelle bringen können.


  • Repräsentationspflicht: Der Wagen muss bei den Kunden Eindruck machen. Wer im Hochpreissegment arbeitet, kann damit argumentieren, dass diese Klientel keinen Unternehmer beauftragt, der im Kleinwagen vorfährt, weil das als Zeichen zweifelhafter Qualität und mangelhaften Erfolg wahrgenommen werde.


  • Fahrleistung: Wer viel mit dem Wagen unterwegs ist, kann mit hoher Fahrleistung, langer Nutzungsdauer und dem eigenen Sicherheitsbedürfnis argumentieren.


  • Besondere Umstände: In Einzelfällen kann es auch andere gute Gründe geben. Warum sollte nicht ein Malermeister, dessen bester Kunde der Inhaber eines Kfz-Hauses ist, bei diesem Autohändler einen großen Wagen zum Zweck der Kundenbindung bestellen dürfen?


Weiterlesen:
  [Fiskus bremst Firmenwagen]
  [Gute Argumente]


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