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GELD & RECHT
VERSICHERUNGEN
Raus aus der Rentenfalle – aber wie?
Geldfalle
Die Alten kassieren, und die Jungen zahlen drauf - sieht so die Zukunft der Rente aus? Alles Quatsch, meint Gunnar Barghorn. "Wir brauchen keine Rente, sondern eine Grundsicherung für alle", fordert der Handwerksunternehmer.

13 Euro mehr im Monat - so viel bringe die außerplanmäßige Rentenerhöhung durchschnittlich jedem Rentner im Monat, rechnet die Bild-Zeitung vor. Doch Staat und Beitragszahler koste die Aktion etliche Millionen. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog sieht gar einen Generationenkonflikt aufziehen, die Alten könnten die Jungen praktisch ausplündern.

Für Gunnar Barghorn geht diese Diskussion an der Realität vorbei. Sinnvoller als diese Debatte sei ein Systemwechsel, meint der Chef eines mittelständischen Handwerksunternehmens in Brake:

Gunnar Barghorn: "Der Generationenvertrag ist längst tot, das setzt nur keiner um. Aber ich halte es für unsinnig, daraus jetzt einen Konflikt der Generationen zu machen. Viele Ältere kommen mit ihrem Geld hervorragend aus, weil sie nicht so konsumorientiert sind. Die helfen sogar noch ihren Kindern und dann fließt die Rentenerhöhung am Ende sogar noch dahin zurück. Die ganze Diskussion zeigt nur, dass das System krank ist, es funktioniert nicht mehr.

Wir brauchen heute eine soziale Grundsicherung: Jeder sollte vom Staat das Existenzminimum bekommen, egal ob jemand arbeitslos ist oder einen Job hat, ob er Rentner ist oder studiert. Im Gegenzug müssten wir alle Steuervorteile und alle Transferleistungen streichen, die Sozialversicherungen komplett privatisieren und einen einheitlichen Steuersatz von 20 Prozent vom ersten Euro an einführen. Das wäre gerecht und einfach - und am Ende könnten wir dann sogar den größten Teil des Beamtenapparats nach Hause schicken, der das System heute verwaltet."

Ihre Meinung?
Wie sehen Sie die Situation? Sind die Lasten noch gerecht verteilt? Zahlen die Jungen zu wenig, bekommen die Alten zu viel? Was raten Sie Ihren Mitarbeitern in Sachen Vorsorge? Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Weitere Infos:
  • Vielen Chefs droht die Altersarmut!
  • Und weg war die Lebensversicherung
  • Betriebliche Altersvorsorge: Fast ein Fünftel weniger

    (jw)




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    Ein älteres Urteil des Bundesfinanzhofs von 1997 legt allerdings fest, dass eine Versicherung, die ausweist, welcher Anteil der die Prämie betrieblich veranlasst ist, mit diesem Anteil auch als Betriebsausgaben absetzbar ist (Az. VI R 97/94). Alle reinen Betriebsversicherungen sind hingegen im vollen Umfang steuerlich absetzbar.

    (jw)




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    (jw)




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    (jw)


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