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19.03.2008
BETRIEBSFüHRUNG
KURZ & BüNDIG
Niemand ist völlig sicher
Vermeiden lassen sich Raubüberfälle nicht, um so wichtiger ist es, dass potenzielle Opfer wissen, worauf es ankommt. Gerald Lomp vom Landeskriminalamt in Hannover gibt Tipps für Chefs und Mitarbeiter:

Täterprofil: Nicht immer stecken hinter Raubüberfällen professionelle Täter. Oft handelt es sich um spontane Gelegenheitstaten, häufig um sogenannte Beschaffungskriminalität, die dem Kauf von Drogen dient. Daher können auch kleinere Geschäfte mit geringen Bargeldbeständen ohne weiteres zu Opfern werden. Abschreckend wirken allerdings Sicherungsmaßnahmen wie Videoüberwachung, Alarmanlagen und einbruchsicheres Glas.

Keine Gegenwehr: Tun Sie in solchen Fällen alles, was der Täter will. Geben Sie Geld und Wertsachen heraus, und arbeiten Sie mit dem Täter zusammen. Versuchen Sie auf keinen Fall, den Täter zu überwältigen. Reizen Sie ihn nicht, weder durch böse Blicke noch durch eine drohende Körperhaltung.

Genau beobachten: Mit einer genauen Beschreibung sind die Täter leichter zu fassen. Schauen Sie sich darum den Täter genau an, merken Sie sich alle möglichen Merkmale wie Größe, Haarfarbe, Sprache und auffällige Besonderheiten. Achten Sie auch darauf, in welche Richtung der Täter flüchtet und was für ein Fahrzeug er dabei benutzt.



Weiterlesen:
  [Wenn der Schock zu tief sitzt]
  [Niemand ist völlig sicher]


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