Kosten weitergeben
In seiner Innung werde er immer wieder belächelt, berichtet Dorn. Doch den Experten für Bautenschutz und Gestaltung stört das nicht, viele seiner Kunden seien bereit, für ein Angebot zu zahlen, berichtet er in einem Leserbrief. Um so mehr freut sich der Unternehmer, dass sich auch andere diesen Aufwand bezahlen lassen, wie zum Beispiel der Handwerker Jürgen Krech. Der stellt seine Kunden vor die Wahl stellt: zahlen oder beim Angebot mithelfen (wir berichteten).
Probleme mit dem Spritpreis
Doch nicht jeder kann oder will die Kosten umlegen: So müssten viele Firmen eigentlich die gestiegenen Spritpreise an die Kunden weitergeben, erklärt Elektroinstallateurmeister Uwe Nothnick aus Spremberg gegenüber dem Internetdienst 20-cent.de. Doch oft sei das nicht möglich: "Die Kunden sind ja selbst gebeutelt", räumt Nothnick ein.
Mitarbeiter schulen
Ähnliche Sorgen hat das Bauunternehmen Tichler: Die höheren Spritkosten könne sie den Kunden zwar nicht in Rechnung stellen, berichtet Anke Tichler in der Rheinischen Post. Doch demnächst sollen sämtliche Mitarbeiter an einer Schulung teilnehmen - das Ziel: sprit-sparender zu fahren.
Sprit sparen
Wie unterschiedlich Handwerker in dieser Lage reagieren, hat die Handwerkskammer Potsdam in einer Umfrage herausgefunden:
- Ein Drittel der Befragten will verbrauchsärmere Fahrzeuge anschaffen oder hat das schon erledigt.
- Rund ein Fünftel nimmt nur Aufträge im Umkreis von 50 Kilometern an.
- Sieben Prozent haben Firmenwagen abgemeldet oder verkauft.
- 13 Prozent haben ihre Wagen auf Erdgas umgeröstet der planen die Umrüstung.
Letzte Konsequenz sind für manche Firmen jedoch Entlassungen: Acht Prozent der Befragten hätten bereits als Folge der gestiegenen Spritkosten Mitarbeitern gekündigt, berichtet die Handwerkskammer.
Ihre Meinung?
hre Meinung Und wie reagieren Sie auf die Kraftstoffpreise? Sind Entlassungen für Sie eine Alternative? Schreiben Sie uns einen Leserbrief.
Weitere Infos:
(jw)










