Jedes Unternehmen kann selbst etwas tun, um sein Image als Ausbildungsbetrieb zu verbessern, meint Friedrich Wilhelm Fimmen von der Handwerkskammer Oldenburg.
Präsentation: Nicht nur Berufsinformationsmessen bieten eine Chance, sich als Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Auch ein eigener Tag der offenen Tür oder eine Gewerbeschau seien geeignet. Bei solchen Gelegenheiten müsse sich der Betrieb nicht auf die Darstellung seiner Produkte und Leistungen beschränken. Ebenso können Arbeitsmethoden und Maschinen gezeigt werden, um das Bild vom modernen Handwerk zu schärfen.
Praktika: Schon bei Schulpraktika sollten Unternehmer darauf achten, dass ein positives Bild vom Betrieb entsteht. Das sei zwar zeitintensiv, doch es bietet die Gelegenheit, nicht nur den Praktikanten zu überzeugen. Wenn der Schüler an seine Schule zurückkehrt und davon berichtet, wie toll das Praktikum, die Mitarbeiter und das Unternehmen waren, werde eine ganze Klasse aufmerksam lauschen.
Schulen: Kontakte zu Schulen sollten gepflegt werden, am besten zu Lehrern als feste Ansprechpartner. Mit Ihnen sollten Unternehmer immer wieder das Gespräch suchen, denn Lehrer sind wichtige Multiplikatoren.
Information: Ob in Schulen oder Praktika – Unternehmer sollten immer auf Qualifikations- und Aufstiegschancen hinweisen. So können Handwerksmeister beispielsweise an allen niedersächsischen Universitäten studieren.
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28.02.2007
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