Wer vom wachsenden Umweltmarkt profitieren will, sollte zunächst einige Fragen klären, rät Umweltberaterin Anne Schütte von der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.
- Profil: Wie passen ökologische Produkte und Leistungen in das Unternehmensprofil? Was lässt sich auf Öko umstellen, was könnten Sie zusätzlich anbieten? Welche Leistungen sollten Sie auf jeden Fall weiterhin klassisch anbieten, und vielleicht auch parallel als ökologische Variante?
- Einkauf: Welche Lieferanten bieten welche umweltfreundlichen Rohstoffe, Techniken und Produkte an? Wie zuverlässig sind die Beschaffungswege, welche Mehrkosten entstehen, und werden Ihre Kunden Mehrkosten und vielleicht auch Wartezeiten akzeptieren?
- Produktion: Können Sie Ihre Leistungen problemlos zweigleisig anbieten oder müssen Sie für getrennte Prozesse sorgen? Falls ja: Wie lässt sich das bewerkstelligen? Müssen Sie in spezielle Maschinen investieren?
- Qualifikation: Müssen sich Ihre Mitarbeiter weiterbilden, um neue Rohstoffe und Techniken richtig einsetzen und Kunden informieren zu können?
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- Nachfrage: Welche Marktchancen haben die neuen Angebote? Können Sie zunächst Bestandskunden versorgen oder müssen Sie von Anfang an mehr investieren, um neue Kundengruppen zu erschließen.