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von Kerstin Krey
"In vielen Betrieben geht mit dem Chef auch elementares Insider-Wissen in den Ruhestand. Wurde der Einarbeitung des Nachfolgers nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt, hat das schwerwiegende Auswirkungen auf die Entscheidungs- und Geschäftsprozesse. Dies kann ein Unternehmen durchaus in eine existenzbedrohende Lage bringen. Die unterschiedlichsten Gründe führen zu wesentlichen Informationsdefiziten. Dazu zählen unter anderem:
Die Übergabe muss als längerfristiger Prozess und wichtige Managementaufgabe verstanden werden. An die Basis einer gründlichen Bestandsaufnahme knüpft ein Nachfolgefahrplan mit gemeinsam definierten Übergabezielen. Klar umrissene Aufgaben- und Verantwortungsbereiche für Junior und Senior während der Übergangszeit helfen, Konflikte im Unternehmen zu vermeiden beziehungsweise zu lösen. Gleichbedeutend ist die Einbindung derjenigen, die ebenso von der Übergabe betroffen sind wie Mitarbeiter und Kunden, Steuerberater und Hausbank. Sind alle Beteiligten informiert und gezwungen, sich intensiv mit dem Prozess auseinander zu setzen, werden sie für benötigte Informationen und die richtige Unterstützung sensibilisiert. Erst nach der Übertragung der Gesamtverantwortung an den/die Nachfolger/in und der selbständigen Wahrnehmung dieser, ist eine Übergabe gelungen." |
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05.12.2000
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