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FIBEL-TIPPS
Willkommen bei den Fibel-Tipps von handwerk.com

Wer im World Wide Web erfolgreich sein will, muss sich mit den technischen Eigenheiten auskennen. Die Internet-Fibel ist ein Nachschlagewerk für alle Fragen rund um das Internet.
An dieser Stelle finden Sie die ersten zehn Fibel-Tipps. Die gesamte Internet-Fibel mit 63 Tipps können Sie kostenlos unter http://www.handwerk.com/mediadaten/fibel/fibelformular.html downloaden.



Tipp 1: Machen Sie die Probe aufs Exempel! Fragen Sie Ihre Kunden, ob sie das Internet benutzen. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, um zu erfahren, welche Internetauftritte von welchem Anbieter in Ihrer Region genutzt werden. Und warum das so ist.



Tipp 2: Fragen Sie beim Neukauf eines Computers, ob ein integriertes Modem bzw. eine ISDN-Karte im Kauf enthalten ist. Drängen Sie darauf, dass der Rechner bei Übergabe für die Internetnutzung vorbereitet ist (TCP/IP-Installation, Modem-Konfiguration).



Tipp 3: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet". Bevor Sie einen langfristigen Vertrag mit einem Zugangsprovider eingehen, sollten Sie erst einige unverbindliche Tests mit anmeldefreien Internet-by-Call-Anbietern machen.



Tipp 4: Wenn ihr Telefon noch über einen analogen Anschluss verfügt, können Sie einen Umstieg auf ISDN erwägen. Diese Anschlüsse sind zwar hinsichtlich der Grundgebühr etwas teurer, bieten aber große Vorteile. So stehen Ihnen beispielsweise 2 Leitungen zur Verfügung. Wird eine Leitung für die Internetnutzung gebraucht, bleibt die zweite Leitung immer noch für Anrufe offen. In einigen Städten bieten die Konkurrenten der Deutschen Telekom sogar ISDN und Internetzugang zum Pauschalpreis.



Tipp 5: Wenn Sie über eine eigene Adresse im Internet verfügen, dann sollten Sie diese auch auf Ihren Geschäftspapieren verwenden. Achten Sie darauf, dass diese Angaben richtig und vollständig sind.



Tipp 6: Auch bei der Beschriftung Ihrer Firmenwagen sollten diese Angaben nicht fehlen.



Tipp 7: Wenn Sie über einen eigenen Domainnamen verfügen, können Sie Ihre Mailadresse selbst bestimmen. Das betrifft zumindest den Teil, der vor dem @-Zeichen steht. Wählen Sie hierbei am besten eine eher kurze Zeichenfolge. Die meisten Firmen verwenden dabei entweder eine Kombination aus dem ersten Buchstaben des Vornamens sowie den vollen Nachnamen (z.B. pmueller@) oder die Kürzel beider Namen (z.B. pm@).



Tipp 8: Wenn Sie eigene Mailadressen bestimmen, sollten Sie neben einer persönlichen Adresse auch solche für bestimmte Funktionen (z.B. Kundenanfragen) verwenden. Für allgemeine Fragen an Ihr Unternehmen können Sie beispielsweise info@, service@ oder andere Namen bestimmen. Auch wenn möglicherweise alle Mails an ein und diesselbe Person gehen. Das Beispiel "peter.mueller@handwerk.com" zeigt eine Besonderheit der Internetadressen. Bei diesen Angaben können keine Umlaute (ä, ö, ü) verwendet werden. Auch viele andere Zeichen sind tabu. Der Grund dafür besteht darin, dass man sich bei dem Verkehrsleitsystem des Internet, dem "Domain Name System" (DNS), auf einen verkleinerten Zeichenbestand geeinigt hat.



Tipp 9: Umlaute wie ä, ö und ü können für Internetadressen nicht verwendet werden. Sie müssen "aufgelöst" werden (ae, oe und ue).



Tipp 10: Auch die Groß- und Kleinschreibung kann in einigen Fällen eine Rolle spielen. Bei Mailadressen zwar nicht, dafür aber bei URLs im WWW. Hier kann bei Zeichen, die auf die Domainendung (z.B. .de, .com etc.) folgen, die Groß- und Kleinschreibung von Bedeutung sein. Dann handelt es sich um Unterverzeichnisse auf dem jeweiligen Rechner. Und die werden – je nach Betriebssystem – nur dann erkannt, wenn sie in der richtigen Form aufgerufen werden.