Zeit sparen bei der Ladungssicherung
Das sollten Sie können!
„Viele sichern ihre Ladung nicht, weil ihnen das zu lang dauert“, sagt Remmert. „30 Minuten zurren und zehn Minuten fahren“, bringt er es auf den Punkt. Lösung? „Nicht alles niederzurren, sondern auch andere Verfahren einsetzen“, rät er und empfiehlt vor allem die „formschlüssige“ Ladungssicherung. „Die geht schneller und ist bequemer“.
Das dürfen Sie nie vergessen!
Auch wenn die Zeit drängt – schwere Gegenstände gehören an die Stirnwand. Und wenn Sie Teile unterwegs abladen, vergessen Sie nicht, die Restladung gegebenenfalls „nachzusichern“ – zum Beispiel mit Querspannbrettern. Werkzeuge und Kleinteile gilt es, in die Ablagen zurückzulegen. Achten Sie bei Netzen darauf, dass sie feinmaschig genug sein.
Das sollten Sie abwägen!
Vorsicht, wenn Sie Regale, Schubladen oder Halterungen selber bauen wollen. „Das muss fachmännisch gemacht werden“, betont der TÜV-Mitarbeiter. Dann aber können sie „genauso stabil sein wie die Lösungen professioneller Fahrzeugausrüster“. Deren Angebote kommen teurer, garantieren dafür aber Sicherheit und bringen einige Vorteile mit sich. Sie sind so konstruiert, dass möglichst wenig Nutzlast verloren geht. Und sie lassen sich ohne große Eingriffe von einem Transporter in einen anderen umrüsten.
Wie auch immer Sie sich entscheiden, nur eins wäre fatal: „Gar nichts tun und darauf hoffen, dass alles gut geht“, stellt TÜV-Experte Gerhard Remmert klar.