Der Name Opel löste bei Michael Kellner bislang
nur Schulterzucken aus. Der neue Vivaro hat das schlagartig geändert.
Seit Jahren klopft der Opelhändler immer wieder mal an, seit Jahren lässt Kellner ihn abblitzen. „Qualitätsmängel“, begründet der Bauunternehmer lapidar, warum er Fabrikate der Rüsselsheimer verschmäht. Das Testauto aber weckt seine Neugier. Er weiß, dass es kein reinrassiges Opelkind ist, sondern in Renault und Nissan zwei weitere Väter hat. Und er weiß um die beiden Brüder des Vivaro. Was er nicht weiß: Der Kleinlaster hat noch einen Vater. Dessen Beitrag beeindruckt Kellner spontan.
„Alu-Bordwände – die sind pflegeleicht, das mögen die Mitarbeiter“, sagt er und streift um die Pritsche des Karosseriebauers Scattolini. Doch als er die Heckklappe öffnen will, verzieht er das Gesicht. „Geht schwer“, moniert der gelernte Maurer. Um die Klappe zu entriegeln, braucht er beide Hände. Kraftakt für die Klappe: Kaum dass Kellner sie nach unten geschwenkt hat, stellt er sich auf die integrierte Trittstufe. „Die hält was aus“, schmunzelt er. Dann fällt sein Blick auf die Ladefläche.
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07.12.2006
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