- Kalkulation (Vor-, Nachkalkulation)
- Materialwirtschaft (Lagerverwaltung, Inventur)
- Produktionsplanung (PPS)
- Disposition
- Rechnungswesen (Buchungen, Zahlungsverkehr, Mahnwesen, Umsatzsteuervoranmeldung)
- Controlling, Reporting (Kennzahlen)
- Geschäftsdokumente (Lieferabrufe, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen)
- Webanwendungen (Webshop, Auftragsverfolgung)
- Customer Relationship Management (CRM)
Bei der Auswahl einer ERP-Lösungen gilt es eine Reihe von Punkten zu berücksichtigen. Dazu gehört unter anderem, dass die Software modular konzipiert ist und an sich an die Entwicklung des Unternehmens anpassen lässt. Das spielt besonders dann eine Rolle, wenn vorgesehen ist, das Geschäftsmodell zu erweitern – beispielsweise um Serienproduktion oder Handel.
Genau im Auge haben sollten Chefs bei der Auswahl einer Lösung auch die IT-Kenntnisse im Betrieb, betont EDV-Berater Abel. Denn die Programme stellten oftmals sehr unterschiedliche Anforderungen. Egal, wie groß der Anspruch in Sachen Funktionsumfang: Die Software sollte so bedienerfreundlich wie möglich sein und sich von den betreffenden Mitarbeitern nach einer Schulung – „ohne die geht es in der Regel nicht“ – sicher handhaben lassen.
Zu den wichtigen Auswahlkriterien zählen:
- Flexible Architektur
- Unterstützung von Standards
- Schnittstellen/einfache Integration
- Skalierbarkeit
- Modularität
- Einfache Konfiguration und schnelle Implementierung
- Benutzerfreundlichkeit
- Geringer Schulungsaufwand
- Funktionalitätsbreite
- Funktionalitätstiefe
- Branchenspezifikationen
- Preispolitik des Anbieters
- Finanzielle Stabilität des Anbieter
Auf der Suche nach einem ERP-System gelangen Handwerker früher oder später an einen Scheideweg. Die Gretchenfrage bei der Auswahl lautet: Branchenübergreifende Basislösung oder Branchensoftware? In jedem Fall sollte es sich um eine Standardsoftware handeln, die programmiertechnisch auf der Höhe der Zeit ist. Branchenübergreifende Software namhafter Hersteller wird diesem Anspruch oft eher gerecht. Doch auch viele Branchenlösungen sind auf dem neuesten Stand. Zu beachten ist dabei, dass weitere Kosten entstehen, wenn nachträglich gewerkespezifische Programmelemente eingebaut werden. Grundsätzlich gilt, dass ERP- Systeme keine „Stangenware“ sind: „Jedes Programm muss an das jeweilige Unternehmen individuell angepasst werden, erst dann entfaltet es seine Vorteile“, betont Dr. Lars Göhler, Fachautor für betriebswirtschaftliche Software.












