In Registrierkassen muss vorerst kein Speicherchip zur Erfassung der Umsatzsteuer-Daten nachgerüstet werden.
Die Bundesregierung sieht fürs Erste davon ab, den Chip gegen Steuerbetrug vorzuschreiben. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. In dem neuen Maßnahmenpaket, mit dem der Gesetzgeber gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorgehen will, sei die Chip-Pflicht nicht mehr enthalten, heißt es. Der Gesetzentwurf soll diesen Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks und andere Wirtschaftsverbände hatten die geplante Regelung heftig kritisiert (wir berichteten).
Aus der Welt ist Chip jedoch nicht. "Er ist rausgenommen und aufgeschoben", zitiert die Agentur einen Sprecher des Finanzministeriums. Das Vorhaben bleibe "weiter in der Pipeline".
(mfi)
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30.07.2008
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