Auch wenn die meisten Unternehmer gegen Schwarzarbeit sind – jeder Dritte ist bereit, privat Schwarzarbeiter zu bezahlen. Das ergibt die aktuelle handwerk.com-Umfrage.
„Würden Sie privat Schwarzarbeiter beschäftigen?“, haben wir diese Woche gefragt. Knapp 64 Prozent der Umfrage-Teilnehmer würden es nicht tun und sagen: „Nein, für mich als Handwerker ist das nicht drin.“
Hingegen scheint es ein Drittel der Befragten privat nicht so eng zu sehen. Denn 23 Prozent der Unternehmer haben sogar schon größere Arbeiten schwarz bezahlt. Und die anderen 14 Prozent sagen „Jein, nur bei Haushaltshilfen ist das für mich ok.
Anscheinend machen Handwerker einen Unterschied zwischen privater Schwarzarbeit und dienstlicher Schwarzarbeit. Während die billige Konkurrenz ihrem Betrieb stark schaden könnte, scheinen sie es privat zu dulden und selbst zu praktizieren. Ist also Schwarzarbeit privat etwas anderes als dienstlich?
(ja)