27.08.2015
2 Bewertung(en) Rating
Schriftgröße

Sieben Tipps für treuere Azubis

So verhindern Sie Ausbildungsabbruch!

Kennen Sie das auch? Gerade ist der Azubi gefunden, macht er sich schon auf und davon. Ausbildungs­abbrecher sind im Handwerk ein Massenphänomen! Sieben Tipps, was Sie dagegen unternehmen können.

Fest verbunden?
Fest verbunden?  - Eine gute Beziehung zwischen Betrieb und Lehrling ist nicht selbstverständlich.
Eine gute Beziehung zwischen Betrieb und Lehrling ist nicht selbstverständlich.
Foto: Zerbor - Fotolia.com

Immer mehr Azubis brechen ihre Ausbildung ab. 2014 haben mehr als 33 Prozent ihre Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst. 2010 waren es noch 29 Prozent, berichtet das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe ( zur Studie ).

Am schlimmsten ist es zurzeit in Sachsen-Anhalt. Hier stieg die Abbrecherquote im gleichen Zeitraum von gut einem Drittel auf 46,5 Prozent.

Deutlich geringer als im Handwerk ist die bundesweite Abbrecherquote mit 21,5 Prozent in Industrie und Handel.

Doch warum geben so viele Lehrlinge auf? Meistens spielen mehrere Faktoren zusammen, weiß das Bundesinstitut für Berufsbildung ( BIBB ): Falsche Berufswahl nannten 30 Prozent der Jugendlichen. Knapp die Hälfte gab persönliche Gründe an. Für 70 Prozent spielten Probleme im Betrieb eine wichtige Rolle.

Wer die Abbrecher-Gründe kennt, kann besser gegensteuern
Und was führt im Betrieb zum Abbruch? Auch hier sind mehrere Ursachen verantwortlich. Die Abbrecher beklagen vor allem: Konflikte mit Ausbilder oder Betriebsinhaber (60 Prozent), eine schlechte Vermittlung der Inhalte (43 Prozent), ungünstige Arbeitszeiten (31 Prozent) und ausbildungsfremde Tätigkeiten (26 Prozent). Das zeigt: Jedes Unternehmen kann zum Gelingen der Ausbildung viel beitragen.

Seite 2: Ein sicheres Mittel gegen böse Überraschungen.

 
1 | 2 ... | 4
Ist dieser Artikel für Sie hilfreich?