TÜV dreht an Preisschraube
Die Preise für die Hauptuntersuchung von Kfz sollen steigen. Das verlangt der Technische Überwachungsverein.
Drei bis vier Euro mehr sollen Autofahrer ab nächstem Jahr für die Plakette berappen. Das hat der TÜV jetzt bei der Bundesregierung beantragt. Der Preis sei seit zehn Jahren nicht erhöht worden, betonte der Vorstandsvorsitzende des TÜV in der Rheinischen Post. Der gestiegene Kostendruck mache eine "maßvolle" Anpassung nötig. Zurzeit kostet die Untersuchung 48 Euro.
Autos, die älter als sieben Jahren sind, sollen künftig jedes Jahr zur Hauptuntersuchung müssen, fordern die Prüfer. Das Durchschnittsalter der Autos sei in der vergangen Jahren kontinuierlich gestiegen – und damit auch das Sicherheitsrisiko im Verkehr, sagte Braun.
Viele alte Vehikel haben laut TÜV schwerwiegende Mängel. 21 Prozent der Autos, die acht oder neue Jahre alt sind, müssten dringend in die Werkstatt, heißt es. Von den Fahrzeugen, die seit mehr als elf Jahren über die Straße rollen, stelle fast ein Drittel ein Sicherheitsrisiko dar.
(mfi)