13.11.2012
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Die Wahrheit über Bankgeheimnis, Reichensteuer und Steuerberater

Vorsicht: Noch mehr teure Steuermärchen!

Das Bankgeheimnis gilt auch für den Fiskus? Steuerberater lassen sich nach der Höhe der Steuerersparnis bezahlen? Reiche zahlen zu wenig Steuern? Von wegen! Die Wahrheit über solche Steuermärchen lesen Sie hier.

Reingefallen?
Reingefallen? - Wer den Steuermärchen glaubt, kann böse Überraschungen erleben!
Wer den Steuermärchen glaubt, kann böse Überraschungen erleben!
Foto: BilderBox.com

Vergangene Woche haben wir über fünf Steuermärchen berichtet, die richtig teuer werden, wenn Sie daran glauben.

Damit nicht genug: Andere Steuermärchen können ebenfalls Geld kosten, Neid schüren und zu falschen Entscheidungen führen. Darum räumt Dirk Witte, Steuerberater aus Oldenburg, mit diesen Steuermärchen auf: im Teil 2 der größten Steuermärchen!

Märchen Nr. 6: "Das Bankgeheimnis schützt uns vor dem Finanzamt!"
Das Bankgeheimnis ist ein hoch geschätztes Gut in unserem Land. Darauf verlassen sollten Sie sich allerdings nicht, wenn Sie vor dem Finanzamt etwas zu verheimlichen haben.

Richtig ist: Für den Staatsanwalt gibt es kein Bankgeheimnis!
"Das Bankgeheimnis besteht für das Finanzamt nur auf dem Papier", sagt Witte. Liegt ein begründeter Verdacht vor, dann kann das Finanzamt mithilfe der Staatsanwaltschaft sämtliche Bankkonten einsehen. "Die Bank kann sich nicht dagegen wehren. Wenn ein konkreter Verdacht besteht und Verdunklungsgefahr, dann haben die Fahnder innerhalb von 24 Stunden den Zugriff auf die Konten."

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