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Faul sein wie eine Katze.
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Faul sein wie eine Katze.

Frohes neues Jahr!

3 schlechte Vorsätze, die Sie wirklich voranbringen

Wie oft sind Sie schon an guten Vorsätzen gescheitert? Dann versuchen Sie’s doch mal mit schlechten!

  • Gute Vorsätze fürs neue Jahr halten oft nur bis zum 2. Januar – bei Ihnen auch?
  • Dann bringen Sie schlechte Vorsätze weiter: Nehmen Sie sich vor, egoistischer, fauler und schlampiger zu sein.
  • Der Lohn? Endlich mal nein sagen, ein freies Wochenende und weniger Selbstkritik.

Gute Vorsätze haben wir wohl schon alle gefasst. Gerade zum Jahreswechsel hat diese leider meist erfolglose Tradition Hochkonjunktur. Und ehrlich: Wie oft sind Sie schon mit guten Vorsätzen gescheitert? Deshalb: Drehen Sie den Spieß um. Hier kommen drei schlechte Vorsätze, die Sie wirklich weiterbringen.

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1. schlechter Vorsatz: egoistisch sein

Egoisten genießen in der Regel keinen guten Ruf. Unsolidarisch seien sie, ich-bezogen und nicht teamfähig. Das mag alles stimmen. Doch mal unter uns: Wenn Sie nicht an sich denken, wer tut es dann? Na also!

Egoistisch sein heißt auch: Denken Sie an das, was Ihnen gut tut und setzen es in die Tat um. Überlegen Sie, wie Sie eine Situation gestalten wollen, anstatt nur auf andere zu reagieren. Sagen Sie nicht zu allem ja, nur weil Sie niemanden enttäuschen wollen. Und zeigen Sie Menschen, die Sie ausnutzen, gern mal die kalte Schulter.

Fällt Ihnen das schwer, weil Sie für Betrieb, Kunden, Mitarbeiter und Familie immer alles geben? Dann vergessen Sie nicht: Wer immer nur gibt, steht am Ende mit leeren Händen da. Also, seien Sie egoistisch und denken Sie an sich!

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2. schlechter Vorsatz: faul sein

Sie arbeiten 60 bis 80 Stunden die Woche und halten das für normal? Dann sind Sie eines nicht: faul! Aber ist es nicht so, dass es so ganz ohne Pause nicht geht? Selbst Ihr Handy-Akku muss gelegentlich aufladen. Warum nehmen Sie sich nicht das gleiche Recht?

Also nehmen Sie sich fürs neue Jahr vor, faul zu sein. Glauben Sie nicht, dass das einfach wird! Auch Müßiggang will gelernt sein. Gerade Unternehmer stoßen hier an ihre Grenzen. Deshalb gehen Sie am besten schrittweise vor: Starten Sie mit Mikropausen und verlängern die Zeit Ihres Faulseins immer weiter, bis vielleicht sogar mal ein freies Wochenende oder ein Urlaub drin ist.

Sie haben Angst, dass Sie zum Faulpelz werden? Keine Sorge! Es gibt genug andere, die Sie auf Trab halten. Bleiben Sie nur bei Ihrem schlechten Vorsatz.

3. schlechter Vorsatz: schlampig sein

Schlampig sein, Fehler machen, auch mal fünfe gerade sein lassen – all das hat in einer Leistungsgesellschaft wie unserer nichts zu suchen. Und auch für Sie gilt: Nur perfekt ist gut genug? Dann gehören Sie wahrscheinlich auch zu denen, die viel zu lange arbeiten und im schlimmsten Fall noch die Fehler anderer heimlich ausbügeln. Ihr wichtigster schlechter Vorsatz für 2022 lautet: Seien Sie einfach mal schlampig.

Auch hier ist es wichtig, klein anzufangen, um nicht zu scheitern! Vernachlässigen Sie kleine Details, die außer Ihnen ohnehin keiner bemerkt. Wenn Ihnen das schwerfällt, sollten Sie sich das so genannte Pareto-Prinzip vor Augen halten. Es besagt vereinfacht, dass mit 20 Prozent des Aufwandes 80 Prozent der Ergebnisse erzielt werden. Für die letzten 20 Prozent braucht man dann im Umkehrschluss 80 Prozent. Auch wenn diese Regel ein bisschen großzügig aus der Welt der Statistik in die der Projekte übertragen wurde: Ganz falsch ist sie nicht.

Seien Sie außerdem nett zu sich selbst, auch wenn Sie einen Fehler gemacht haben. Geht nicht? Dann versuchen Sie ein Gedankenexperiment: Stellen Sie sich vor, einer Ihrer Mitarbeiter oder Ihr Kind hätte diesen Fehler gemacht. Wie würden Sie regieren? Eben! Und warum sind Sie dann mit sich so gnadenlos?

Begrüßen Sie also das neue Jahr mit dem festen schlechten Vorsatz, egoistischer, fauler und schlampiger zu werden.

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