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Immer wieder kommen Cyberkrimelle durch E-Mails an sensible Daten von Betrieben. 

Datensicherheit

5 Tipps: Sicherer per E-Mail kommunizieren

E-Mails sind ein beliebtes Kommunikationsmittel. Doch nicht selten sind sie Einfallstor für Cyberkriminelle. Mit diesen Tipps machen Sie Ihren E-Mail-Verkehr sicherer.

  • In Unternehmen ist die E-Mail das am häufigsten genutzte Kommunikationsmittel nach innen und außen, ergibt eine aktuelle Studie der Bitkom.
  • Gleichzeitig nutzen immer wieder Cyberkriminelle E-Mails für Angriffe auf Betriebe, indem sie beispielsweise sensible Daten stehlen, Inhalte fälschen oder falsche Identitäten erstellen.
  • Deshalb sollten Betriebe ihre E-Mail-Kommunikation noch sicherer machen. Der Branchenverband rät zur Verwendung von digitalen Signaturen und Verschlüsselungen und mahnt zum vorsichtigen Umgang mit sensiblen Daten.

Die E-Mail ist Spitzenreiter der Kommunikationsmittel im Berufsalltag, dicht gefolgt vom Telefon, ergibt eine aktuelle Bitkom-Studie. Von den befragten Betrieben berichtete aber auch knapp ein Viertel von Cyberattacken, die durch E-Mails ausgelöst wurden. Der Diebstahl von sensiblen Daten sei besonders verbreitet. Cyberkriminelle können laut Bitkom „E-Mails mitlesen, sensible Daten abgreifen, Inhalte unbemerkt fälschen oder Nachrichten mit falscher Identität verfassen“.

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Nur jedes vierte Unternehmen nutzt laut Bitkom-Umfrage verschlüsselte E-Mails. Sie könnten die Kommunikation jedoch deutlich sicherer machen. Aus den Studien-Ergebnissen und seinem Wissen über Cyberkriminelle hat der Verband Tipps formuliert, wie Betriebe Ihren E-Mail-Verkehr in der Praxis sicherer gestalten können.

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5 Tipps: So wird Ihr E-Mail-Verkehr sicherer

  1. Gehen Sie mit sensiblen Daten sorgsam um: In eine E-Mail gehören keine Passwörter, Bankinformationen oder ähnlich sensible Daten. Dabei spiele es keine Rolle, ob Sie den Empfänger der E-Mail kennen oder nicht.
  2. Legen Sie sich ein starkes Passwort zu: Beim Einrichten von E-Mail-Konten sollte ein besonders starkes Passwort verwendet werden. Denn E-Mail-Konten ermöglichen meist Zugang zu anderen Internet-Accounts. Einige Faustregeln zum Erstellen von Passwörtern: Verwenden Sie keine kurzen oder im Wörterbuch vorhandenen Wörter. Nutzen Sie Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Eselsbrücke zum Merken kann ein Merksatz sein.
  3. Prüfen Sie den Absender auf Seriosität: Schauen Sie sich besonders den Absender, die Betreffzeile und den E-Mail-Text an, um unseriösen Absendern auf die Spur zu kommen. Sind Sie sich nicht sicher, kontaktieren Sie den Absender per Messenger oder persönlich, ehe Sie Inhalte öffnen oder auf unsichere Links klicken.
  4. Öffnen Sie keine Links und Anhänge von unsicheren Mails: Öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge unüberlegt. Denn dort kann sich Schadsoftware wie Viren oder Trojaner verbergen. Vor allem Anhänge von unbekannten Absendern sollten Sie nicht öffnen.
  5. Nutzen Sie Spamfilter und Virenprogramme: Nutzen Sie Virenscanner und Spamfilter, um ungewünschte E-Mails und die Ausführung von Schadsoftware zu vermeiden.

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