Drei Unternehmensberater sagen, was Sie im Idealfall über Ihren Wettbewerb wissen sollten, damit Sie sich gut positionieren können!
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Strategie

7 Dinge, die Handwerker über ihren Wettbewerb wissen sollten

Auf dem Markt sind Sie mit Ihrem Betrieb nicht alleine unterwegs. Da schadet es nicht, die Konkurrenz im Blick zu haben. Drei Unternehmensberater verraten, worauf Sie achten sollten.

Inhaltsverzeichnis

#4: Wie Wettbewerber Probleme lösen

Egal, ob Technik oder Organisation – Betriebe, die in derselben Branche unterwegs sind, stehen oft vor ähnlichen Herausforderungen. Berater Werner Broeckmann meint deshalb: „Schauen Sie sich an, wie ihre Wettbewerber bestimmte Probleme lösen, denn diese Lösungen sind häufig übertragbar."

Als Beispiel nennt er den Umgang mit starken Verzögerungen bei Aufträgen. Das Problem daran: Haben Mitarbeiter, die fest für einen Auftrag eingeplant waren, auf einmal nicht zu tun, kann das teuer werden. „Es ist zwar denkbar, dass Betriebe diese Kosten an die Kunden weitergeben, in der Praxis gestaltet sich das aber meist schwierig“, sagt Broeckmann. Daher könne es sich für Betriebe lohnen, sich Lösungsmodelle von Wettbewerbern anzusehen – das könnte möglicherweise ein flexibles Arbeitszeitmodell sein.

#5: Wie hoch der Stundenverrechnungssatz ist

Stundenverrechnungssätze sind keine Betriebsgeheimnisse. „Bei jedem Angebot stehen die drauf“, sagt Edmund Cramer. Verraten wird Ihnen Ihr Wettbewerber den Stundenverrechnungssatz vermutlich trotzdem nicht gerne. Dennoch lohnt es sich, der Sache auf den Grund zu gehen, meint der Berater. Schließlich gibt es immer wieder mal Kunden, die einen Auftrag lieber an den Wettbewerber vergeben, weil der angeblich billiger ist. „Wenn Sie dessen Stundenverrechnungssatz kennen, wissen Sie vielleicht auch den Grund“, meint Cramer. Möglicherweise arbeitet der Kollege nur mit Gesellen, vielleicht erbringt er seine Leistungen auf der Baustelle aber auch effizienter.