Hier sind 7 Tipps, wie Sie solchen Männern Paroli bieten!
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Panorama

7 Tipps für den Umgang mit männlichen Klugscheißern

Sie sind eine gut ausgebildete Handwerkerin. Trotzdem haben Sie ständig mit Männern zu tun, die glauben, alles besser zu wissen? Mit diesen Tipps setzen Sie sich zur Wehr!

Inhaltsverzeichnis

Von Romy König

Auf einen Blick:

  • Im Berufsleben werden Frauen trotz guter Ausbildung manchmal von männlichen Kollegen untergebuttert und bekommen von ihnen schon mal die Welt erklärt.
  • Doch was tun, wenn man es mit einem Klugscheißer zu tun hat? Nicht aufregen, ist sicher eine gute Idee, doch Frauen können durchaus auch etwas tun.
  • Ob Körpersprache oder der Verzicht auf unnötige Füllwörter – hier sind 7 Tipps, wie Frauen cool bleiben und sich souverän zur Wehr setzen.

Ob als Azubi, Gesellin, Meisterin, Unternehmerin oder mitarbeitende Ehefrau – Frauen arbeiten heute selbstverständlich im Handwerk. Viele von ihnen sind gut ausgebildet, ebenso gut wie ihre männlichen Kollegen. Trotzdem gibt es nach wie vor Männer, die ein Problem mit Handwerkerinnen haben. Eine Meisterin im Blaumann auf der Baustelle kassiert daher schon mal einen dummen Spruch oder eine Handwerkerin bekommt etwas von einem Mann erklärt, was sie dank ihrer Ausbildung zweifelsohne besser weiß.

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Was also tun, wenn Sie es mit einem Klugscheißer zu tun haben? Nicht aufregen? Das ist keine schlechte Idee, doch das reicht nicht. Denn hier brüskiert Sie jemand, hier versucht jemand, Sie kleinzumachen. Sie haben zu Recht den Impuls, sich zu wehren und Sie sollten sich wehren.

1. Tipp: Keine Bühne bieten

Machen Sie sich bewusst: Ein Showman braucht Publikum, ein Dauererklärer bereitwillige Zuhörer. Vereiteln Sie ihm den Plan, bereiten Sie ihm keine Bühne. Parieren Sie die Lehrtirade stattdessen mit einem knappen „Ach, was“ – und lenken auf ein anderes Gesprächsthema um. Ganz elegant gelingt Ihnen das mit einer Überleitung, etwa so: „Da fällt mir doch gerade etwas ganz anderes ein ...“

2. Tipp: Nicht unterbrechen lassen

Fährt Ihnen der Kollege über den Mund? Dann stellen Sie, ja, gerade vor Publikum, klar, dass Sie das nicht mit sich machen lassen. Schauen Sie dem Störenfried in die Augen, weisen Sie ihn zurecht, etwa indem Sie sagen: „Ich möchte und werde jetzt zu Ende sprechen.“ Wichtig: Bleiben Sie dabei ruhig, achten Sie auf eine feste Stimme. Machen Sie ihm und allen anderen klar, dass er in Ihnen kein Opfer findet.

3. Tipp: Üben Sie – spielen Sie im Kopf Situationen durch

Natürlich braucht ein solches Auftreten Mut. Vielleicht haben Sie jahrelang nur verhalten reagiert, Einwürfe hingenommen, männliches Gebaren schüchtern weggelächelt, stets nur im Stillen gedacht: Ich weiß ja, was ich weiß und kann; das reicht doch.

In solchen Fällen hilft eine mentale Vorbereitung, ein Visualisieren: Stellen Sie sich die Situation vor, wie der ungeliebte Kollege Ihnen in die Parade fährt, spüren Sie den Ärger hochkommen – und führen Sie sich dann vor Augen, wie Sie gegenhalten. Welche Worte wählen Sie? Was macht Ihr Körper? Haben Sie die Situation gedanklich schon zwei-, dreimal durchlebt, fällt es Ihnen in der Realität leichter, Kontra zu geben.

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