Mit positiven Botschaften und Präsenz in sozialen Netzwerken können Betriebe in der Krise punkten.
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Mit positiven Botschaften und Präsenz in sozialen Netzwerken können Betriebe in der Krise punkten.

Inhaltsverzeichnis

Online-Marketing

9 Tipps: So gelingen Social-Media-Aktivitäten trotz Krise

Keine Zeit, wenig Geld und andere Sorgen: In Krisenzeiten verliert für manche Betriebe Online-Marketing an Bedeutung. Doch das ist jetzt wichtiger denn je.

Auf einen Blick: 

  • Gerade in Krisenzeiten sollten Betriebe ihr Budget für Online-Marketing und Social-Media-Aktivitäten nicht kürzen.
  • Kunden suchen Stabilität und verlässliche Anlaufstellen. Mit dieser Position können Handwerksbetriebe punkten.
  • Seien Sie auf allen Kanälen positiv, schaffen Sie Vertrauen und positionieren Sie sich weiterhin als Experte auf Ihrem Gebiet. So überstehen Sie die Krise und sind auch dann noch gut aufgestellt, wenn sie vorüber ist.

Lieferengpässe, Kostenexplosion und Energiekrise: In solchen Zeiten bündeln viele Betriebe ihre Kräfte und vergessen ab und an den Auftritt nach außen. Doch in Krisenzeiten ist Marketing – besonders Online-Marketing - wichtiger denn je. „In solchen Zeiten brauchen Unternehmer einen ruhigen Kopf, klare Gedanken und ein bisschen Mut“, sagt Nele Flenter, Online-Marketing-Expertin bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft. Denn Betriebe müssten sich auf die neue Situation einstellen und sich von altbekannten Maßnahmen lösen.

Warum ist Social Media auch in Krisenzeiten wichtig?

In Krisenzeiten suchen Kunden nach Halt und Orientierung und setzen daher auf Firmen und Dienstleister, mit denen sie schon gute Erfahrungen gemacht haben. Handwerksbetriebe haben auch in Zeiten wie diesen gute Chancen, Aufträge zu bekommen und sich am Markt zu etablieren. „Social Media bietet auch in Krisenzeiten ein riesiges Potenzial für Unternehmer“, betont Flenter. Denn während einige Betriebe die sozialen Netzwerke nicht mehr bespielen, können die punkten, die dabei bleiben. Diese 9 Tipps hat Nele Flenter für Ihre Social-Media-Aktivitäten:

Tipp 1: Bleiben Sie für Kunden und Geschäftspartner präsent

Kommunizieren Sie weiterhin offen mit Ihren Zielgruppen und suchen Sie den Austausch. Damit signalisieren Sie, dass Sie die Sorgen Ihrer Kunden kennen und ernst nehmen. Auf die lange Sicht bringt Ihnen das Pluspunkte in der Außenwirkung und eine vertrauensvolle Kundenbeziehung.

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Tipp 2: Investieren Sie weiterhin in Online-Marketing

Auch wenn Ihre Gedanken darum kreisen, in der Krise Geld zurückzulegen, sollten Sie das Online-Marketing-Budget nicht kürzen. „Das beeinträchtigt die Reichweite und Sichtbarkeit in den sozialen Netzwerken und Sie werden weniger wahrgenommen“, betont Flenter. Halten Sie Ihr Budget hingegen aufrecht, verhindern Sie, dass der Wettbewerb in der Krise an Ihnen vorbeizieht und Sie als Unternehmen in der Region den Kürzeren ziehen.

Tipp 3: Sparen Sie Krisen-Themen in der Werbung aus

Ihre Kommunikation gegenüber Kunden sollten Sie in Krisenzeiten anpassen. Denn auch die Bedürfnisse und Probleme Ihrer Zielgruppe haben sich wahrscheinlich innerhalb des Krisenjahres etwas verändert. Daher rät die Marketing-Expertin:

Lassen Sie Inflation, Energiekrise und Corona aus Ihren Beiträgen heraus, so gut es geht. Alle hören die negativen Schlagzeilen ohnehin jeden Tag, Ihre Online-Werbung sollte eher Positives vermitteln.

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Tipp 4: So bleiben Sie positiv

Weil Angst, Unsicherheit und Sorgen bei manchen Menschen diese Zeit prägen, können Sie ein Zeichen setzen und dem entgegenwirken. Nutzen Sie Ihre Social-Media-Kanäle und thematisieren Sie mit Ihrer Zielgruppe Positives. Bringen Sie Ihre Kunden zum Lachen, unterhalten Sie sie und holen Sie sie damit aus der Negativspirale heraus.

Tipp 5: Bespielen Sie die richtigen Kanäle

Sind die Marketing-Kanäle, die Sie vor der Krisenzeit genutzt haben auch aktuell noch die Kanäle Ihrer Zielgruppe? Das sollten Sie untersuchen und sich umorientieren, wenn neue Kanäle und Netzwerke relevanter geworden sind.

Tipp 6: Gehen Sie neue Wege

Halten Sie nicht an Strategien fest, die unter den neuen Umständen nicht mehr aufgehen. Analysieren Sie die Bedürfnisse der Zielgruppe und richten Sie Ihre Aktivitäten daran aus. Dazu gehört auch eine Portion Flexibilität und Mut. Probieren Sie aus, welche neuen Maßnahmen sich lohnen.

Tipp 7: Positionieren Sie sich als Experte

Nach Sicherheit streben die meisten Menschen – besonders in einer Krise. Da braucht es Menschen und Unternehmen, auf die sich Kunden verlassen können und denen sie vertrauen können. Zeigen Sie Ihre Kompetenz auf Ihrem Gebiet und Teilen Sie ab und an Ihr Wissen auf Ihren Social-Media-Kanälen. Wenn Sie sich als verlässlicher Geschäftspartner positionieren, schafft das Vertrauen.

Tipp 8: Informieren Sie Ihre Kunden

Wenn es aufgrund der aktuellen Situation Änderungen oder Neuerungen in Ihrem Betrieb gibt, lassen Sie es Ihre Kundschaft wissen. Setzen Sie dabei auf Transparenz und entscheiden Sie, welche Informationen für Bestandskunden und welche für Neukunden relevant sind.

Tipp 9: Bauen Sie Vertrauen auf

Zeigen Sie in der Krise ruhig, dass Ihnen das Geschehen nahe geht und bleiben Sie bei allem Geschäft menschlich. Indem Sie Emotionen und Gefühle zeigen, vermitteln Sie Ihren Kunden, dass sie mit Ihnen in einem Boot sitzen. Betonen Sie auch, dass Sie trotz Krise auf eine weitere Zusammenarbeit bauen.

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