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Fonds

Achten Sie auf die Rendite

Die Fondsbranche boomt. Täglich wechseln viele Anleger von Sparbüchern und Lebensversicherungen zu Investmentfonds. Für viele Sparer der richtige Schritt, um langfristig hohes Vermögen aufzubauen.

Doch Vorsicht ist angesagt: Keinesfalls werden in den nächsten Jahren so gute Ergebnisse erzielt werden können wie zur Zeit. Schlechte Nachrichten und Krisen können schnell zu einem Umschwung auf dem Parkett führen. Deshalb: Aktienfonds sind langfristige Anlagen. Um innerhalb eines Jahres risikolos hohe Gewinne zu kassieren, eignen sie sich nicht.

Spekulanten können sogenannte No-Loads-Fonds, auch "Tradingfonds" wählen. Für diese Produkte verlangen die Geldinstitute beim Kauf keine Extragebühr, den sogenannten Ausgabeaufschlag, die die Rendite in den ersten Jahren erheblich schmälert. Dafür ist die Managementgebühr höher. Sämtliche Fondsgesellschaften kommen nach und nach mit diesen Produkten auf den Markt. Im Augenblick ganz vorne: Die Deutsche Bank-Tochter DWS und das Investmenthaus Fidelity. Auch Sparkassen und Volksbanken haben Tradingfonds im Angebot.

Anleger sollten bei der Auswahl der Fonds stets auf die Vergangenheitswerte achten. Allerdings ist eine gute Historie keine Garantie für den künftigen Anlageerfolg - sehr wohl aber ein wichtiges Indiz. Achten Sie bei Ihren Vergleichen auf Renditeangaben und nicht auf die jeweiligen Wertsteigerungen. Eine Wertentwicklung von 200 Prozent hört sich zwar toll an, über 20 Jahre sind dies aber nur 5,6 Prozent Rendite. Und eine 50prozentige Wertsteigerung entspricht innerhalb von 10 Jahren nur einer Rendite von 4,1 Prozent.

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Geldanlagen

Euro-Tip für Anleger

Tips für Euro-Optimisten: Wer an einen starken Euro glaubt, sollte sein Geld in Aktien vor allen Dingen in europaweit tätige Konzerne (z.B. Viag, Bayer oder SAP) investieren. Diese profitieren am meisten, wenn die Währungsbarrieren wegfallen, denn Wechselkurs-Risiken gehören dann der Vergangenheit an. Nahezu alle Fondsgesellschaften bieten passende Produkte. Beispiel: Die Deutsche Bank mit dem Produkt "DWS Eurovesta", das Investmenthaus Fidelity mit dem "European Fund" oder der Mercury ST European.

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Erste Schritte im Fondsgeschäft

Erste Schritte im Fondsgeschäft

Anleger haben es schwer: Wer etwa in Fonds investieren will, muss unter fast 7000 Produkten auswählen. Tipps für Einsteiger in die Fonds-Anlage haben die Finanzexperten der „Dr. Lux & Präuner KG Individuelles Finanzmanagement" zusammen gestellt.

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Tradingfonds

Das richtige für kurzfristige Anleger

Fonds ohne Ausgabeaufschlag (das ist die Provision der Geldinstitute) sind im Kommen. Doch auch diese, Tradingfonds oder No-Load-Fonds genannten Anlagen, sind nicht kostenlos: Banken und Sparkassen lassen sich ihre Kosten für Werbung, Verkauf und Beratung Jahr für Jahr mit 0,6 bis 1,5 Prozent bezahlen. Für Fonds mit Ausgabeaufschlag sind derzeit bei Aktien einmalig drei bis sechs Prozent üblich, bei Renten zwei bis drei Prozent.

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Geldtip

Gute Chancen mit europäischen Aktienfonds

Europa hat Zukunft. Die Wirtschaftsforscher sind sich einig, daß der europäische Aktienmarkt, trotz der aktuellen Turbulenzen, glänzenden Zeiten entgegengeht. Anleger können von diesem Boom profitieren: durch Beteiligungen an Unternehmen. Doch für den Laien ist die Auswahl der richtigen Papiere nahezu unmöglich, ihm fehlen Zeit und Hintergrundwissen. Die Lösung sind Investmentfonds, die schwerpunktmäßig in europäische Werte investieren.

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