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Kanal dicht? So arbeitet ein Profi!

„Die Kameradiagnose ist die Ausnahme“

Rohrreinigung: Die Experten des Handwerks arbeiten mit zahlreichen Spezialwerkzeugen, die sie aber nur vorsichtig einsetzen.

Wenn ein Rohr verstopft ist und der „normale“ Sanitärbetrieb nicht weiterkommt, sind Spezialisten gefragt. Denn Betriebe wie Thons Kanal- und AbscheiderService in Hildesheim können auf spezielle Maschinen zurückgreifen. „Wir arbeiten mit Wasser-Hochdruckanlagen in einem Mercedes Sprinter – mit einer 150-bar-Anlage“, sagt Hans-Jörg Thon. Eine „Kanalratte“ ziehe sich durch den Kanal und beseitige die Verstopfung mit Wasserhochdruck.

Thon arbeitet mit verschiedenen Spiralen für alle Rohrdurchmesser. Und was für die Auftraggeber ganz besonders wichtig sei: „Wir haben eine Saugeinrichtung. Wenn etwas übergelaufen ist, ist der Kunde froh, wenn wir den Mist, der auf dem Fußboden steht, gleich beseitigen.“

Sind Thons Monteure der Ansicht, dass wirklich etwas im Inneren eines Abflusses oder des Rohrsystems im Argen ist, kommt für die Schadensdiagnose eine Kamera zum Einsatz. „Aber das ist die Ausnahme“, sagt Thon. Auf den Rechnungen zahlreicher Konkurrenten sei so eine Kamerafahrt quasi ein Standard. Ein Standard, der entsprechend koste.

Damit die Rechnungsstellung transparent ist, hat Thon übrigens für sich entschieden, grundsätzlich nur Arbeitsstunden und keine Meter aufzulisten: „99 Prozent der Kunden wissen gar nicht, wie viele Meter Kanal sie überhaupt haben. Wenn ich Ihnen sage, ich war da 35 Meter drin, wollen Sie mit mir als Fachmann dann diskutieren? So kommen nur hohe Rechnungen zustande.“

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(sfk)

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