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Dugena Dessau

Armbanduhr ohne Firlefanz

Dinge, die Sie absolut nicht brauchen – aber garantiert haben wollen. Folge 8: Eine Quarzuhr, die das Zeug zum Klassiker hat.

Ich mag diese Uhr. Schon deshalb: Zeitmessspezialist Dugena hat sich bei der Entwicklung seiner neuen Dessau-Serie vom Bauhaus-Design inspirieren lassen. Die Dessau ist eine Armbanduhr ohne Schnörkel, ohne Effekthascherei. Zeitmesstechnik aufs Wesentliche reduziert.

Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es: das Quarzwerk. Mein erster Gedanke: Das ist einer so fein gestalteten Uhr nicht angemessen. Wer so eine Uhr kauft, der will sich mit ihr beschäftigen, sie spüren, der will sie mit der Hand aufziehen.

Aber: Hätten die Uhrmacher diesem Wunsch Rechnung getragen, wäre die moderate Preisgestaltung sicher nicht zu halten gewesen. Was außerdem für die batteriebetriebene Antriebstechnik spricht, ist die hohe Ganggenauigkeit der Werke. Und darauf kommt es ja bei einer Uhr im eigentlichen Sinn auch erst einmal an.

Die Zeit lässt sich auf der Dessau dank des klaren Designs wirklich prima ablesen. Das Zifferblatt des Chronographen ist in feinmattem Altweiß gehalten. Die Zeiteinteilung hebt sich grau gedruckt gut ab. Ebenso die Zeiger.

Das Gehäuse der Uhr misst 40,5 Millimeter und ist aus Edelstahl verfertigt. Armbänder bietet Dugena aus schwarzem Leder mit Dornschließe sowie aus Edelstahl als Milanaiseband mit Schiebeverschluss. Das Uhrglas ist aus Hart-Plexiglas. Dank einer Dichtigkeit von drei Atmosphären nimmt der Zeitmesser Spritzwasser nicht übel. Unter die Dusche sollte man die Uhr aber nicht mitnehmen.

Zu haben ist das Modell Dessau je nach Ausführung für 169 bis 229 Euro, der Chronograf mit schwarzem Lederarmband kostet um die 200 Euro.

(ha)

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