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Kundenbetreuung

Gäste im Betrieb: Kaffee oder Katastrophe?

Ein guter Kaffee bleibt im Gedächtnis, genauso wie Ihr Händedruck. Schade nur, wenn der Kaffee, den Sie in Ihrer Firma servieren, Ihren Kunden später sauer aufstößt. Tipps für guten Handwerker-Kaffee vom Kaffeeprofi.

Andreas Hermes hat vor eineinhalb Jahren seinen Job als selbstständiger Logistiker an den Nagel gehängt. Seitdem setzt er auf feinen Kaffee. Seine italienischen Kaffeespezialitäten und Hunderte Liter Filterkaffee verkaufen sich auf Wochenmärkten und Veranstaltungen wie von selbst. Markenzeichen: überraschend guter Geschmack und nachhaltig beeindruckte Stammkunden.

Seine drei Botschaften:

Espresso
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Foto: bilderbox

1. Kaffee, damit Kunden sich wohlfühlen

Es ist natürlich, wenn Kunden sich auf Ihrem Terrain anfangs etwas unsicher fühlen. Da ist es gut, wenn Sie Ihnen mit der Tasse Kaffee etwas Gewohntes anbieten, an dem sie sich festhalten können. So schafft Kaffee eine angenehme Gesprächsatmosphäre:

Nächste Seite: Tipp Nr. 2 - Warnung vor der Thermoskanne!

2. Schlag in die Magengrube: Streichen Sie schlechten Kaffee

fröhliche Kaffee Trinkerin
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Foto: bilderbox

fieser Kaffee
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Foto: bilderbox

Schön, wenn Sie auch in Sachen Kaffee hart im Nehmen sind. Ihre Kunden müssen nicht so hartgesotten sein. Sie sollen nur eins: einen guten Eindruck von Ihnen mitnehmen, wenn Sie das Geschäft verlassen.

Folglich schlagen Sie in die eigene Magengrube, wenn Ihr Kaffee Ihrem Kunden nach dem Besuch im Magen rumgeht oder Herzrasen und Sodbrennen verursacht.

Darum ist folgende Kaffeevariante tabu: das schwarze Gebräu
Ein Kaffee aus der Thermoskanne, bei dem der Kunde schon am Geruch erkennt, dass ihn eine bittere Erfahrung erwartet. So ein Gebräu lässt Sie als Gastgeber alt aussehen. Gegebenenfalls denkt Ihr Kunde, dass weder er Ihnen noch Sie sich selbst etwas wert sind, wenn Sie so etwas anbieten und trinken.

Nächste Seite: Tipp Nr. 3: So bereiten Sie hervorragenden Filterkaffee für Ihre Gäste!

3. So holen Sie das Beste aus Filterkaffee

Espresso
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Foto: bilderbox

Grundsätzlich ist es ein gutes Zeichen, wenn Sie Ihrem Kunden einen Kaffee anbieten, der Ihnen selbst schmeckt. Ein solider Filterkaffee geht da völlig in Ordnung. Punkten können Sie, wenn Sie das Beste aus dieser Variante rausholen.

Nächste Seite: Tipp Nr. 4 - die richtigen Zutaten!

4. Die Zutaten zum Kaffee

Kaffee schwarz
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Zucker: Viele trinken gerne Zucker im Kaffee, weil die Süße die Bitterkeit nimmt. Also einfach dazustellen. Und darauf achten, dass der Zucker nicht völlig verklumpt ist.

Kondensmilch: Dieser Klassiker ist besser als sein Ruf, sagt unser Kaffeeexperte. Der Grund: Die Kaffeesahne enthält viel Fett und Fett macht sich als Geschmacksträger darum auch gut im Kaffee. Der Vorteil liegt auf der Hand: Kondensmilch wird nicht so leicht schlecht und jeder kann dosieren, wie er möchte.

Milch: In Zeiten von Cappuccino und Co. haben sich immer mehr Menschen an Milch im Kaffee gewöhnt. Wer sicherstellen kann, dass die Milch frisch genug ist, um nicht im Kaffee auszuflocken, stellt welche dazu.

Löffel: So viel Zeit muss sein.

Leider können wir Ihnen jetzt keinen Kaffee anbieten:

Alternativ bieten wir Ihnen einen Schluss mit Schlager:
Zucker im Kaffee in der Version von 1969 (Achtung Ohrwurm)

Zucker im Kaffee in der Version Eminem featuring Stefan Raab

Oder die hohe Schule der Kaffeekunst als Seminarangebot: Andreas Hermes belegte Seminare bei der Kaffeeschule Hannover

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