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Google Business Photo:

Der virtuelle Rundgang durch die Werkstatt

“Wie kannst Du online Vertrauen aufbauen?” Mit dieser Fragestellung im Kopf hat sich Unternehmer Hermann Strathmann dazu entschlossen, seinen Betrieb für Google Business Photo zu öffnen. Ein virtueller Hausbesuch.

Lädt Kunden und Mitarbeiter zum virtuellen Rundgang ein:

Google Business Photo
 - Hermann Strathmann, Chef der Firma UHE Feinmechanik in Arnum bei Hannover. Auf dem großen Display im Hintergrund ist die Werkstatt des Unternehmens bei Google Business Photo zu sehen.
Hermann Strathmann, Chef der Firma UHE Feinmechanik in Arnum bei Hannover. Auf dem großen Display im Hintergrund ist die Werkstatt des Unternehmens bei Google Business Photo zu sehen.
Hamacher

Betritt man den Betrieb von Hermann Strathmann, geht man zunächst durch eine Tür. Klingt wenig überraschend? Ist es aber auch - irgendwie. Denn wir sind nicht vor Ort in Arnum, sondern sitzen im Büro am Rechner. Wie das geht? Mit Hilfe von Google Maps und dem noch vergleichsweise neuen Dienst des Suchmaschinen-Riesen – Google Business Photo.

Gibt man bei Google Maps die Adresse der Firma UHE Feinmechanik in Arnum bei Hannover ein, wird unten rechts das kleine Männchen sichtbar, mit dem man bisher Straßenzüge und Sehenswürdigkeiten am Rechner online ansehen kann. Klickt man auf die kleine Figur, wenn Strathmanns Betrieb auf der Karte zu sehen ist, entsteht unmittelbar neben der Markierung für die Adresse ein kleiner gelber Punkt. Darunter ist zu lesen: “Von innen ansehen”.

Die Kartenmarkierung ist gewissermaßen der Eingang in den Betrieb. Klickt man darauf, verwandelt sich die Karte in eine Fotografie. Aufgenommen wurde die genau an der Stelle, an der Besucher “in echt” Strathmanns Werkstatt betreten können.

“Insgesamt war der Fotograf rund fünf Stunden vor Ort”, erzählt Strathmann. Alle vier Meter hat der Profi sein Stativ aufgebaut und in alle vier Blickrichtungen jeweils drei Fotos mit unterschiedlichen Tiefenschärfen aufgenommen.
 
Aus den Bildern erstellt eines der Google-Rechenzentren dann das, was der virtuelle Besucher heute zu Gesicht bekommt. Und das ist eine ganze Menge. Mit der Maus kann sich der potenzielle Kunde durch Strathmanns gesamten Betrieb bewegen. Wenn er das möchte, ist an jedem Standpunkt der Blick in alle vier Himmelsrichtungen möglich. Jede Maschine, jeder Arbeitsplatz und jedes Stück Material ist dann sichtbar.

Wie das dann bei Google aussieht, sehen Sie auf Seite 2.

Fünf Stunden, viele Fotos – und absolute Transparenz

Das Bild oben ist der Eingang zu Hermann Strathmanns Betrieb bei Google Business Photo.
Bewegen Sie den Mauszeiger über das Bild, dann können Sie Ihren virtuellen Rundgang
durch die Werkstatträume beginnen.

Absolute Transparenz - haben Sie keine Angst, dass das böse Buben auf den Plan ruft? “Nein, im Gegenteil”, entgegnet Strathmann. “Erstens steht bei uns das Know-how in Form meiner Mitarbeiter vor den Maschinen. Zweitens kann man die Anlagen sowieso nicht so einfach mal bei Nacht und Nebel mitnehmen. Und drittens möchte ich mit dem Auftritt im Netz unseren künftigen Kunden die Möglichkeit geben, zu sehen, wie wir aufgestellt sind”, sagt der Unternehmer. Da kam ihm der Google-Dienst gerade recht.

Immer offen für Interessierte:

Virtuell geöffnet und das rund um die Uhr
 - Der Betrieb von Hermann Strathmann.
Der Betrieb von Hermann Strathmann.
Duncan Noakes - fotolia.com

“Gehört habe ich davon zum ersten Mal auf einer Info-Veranstaltung der Handwerkskammer”, sagt Strathmann. Erst habe er da gar nicht so genau hingehört. “Aber auf dem Weg nach Hause hat es dann im Kopf klick gemacht”, sagt der Diplom-Ingenieur. Kunden einen so weitreichenden Einblick zu gewähren – “das war das, was mir im Marketing noch fehlte.” Strathmann sah sich im Netz um und stieß auf zwei Fotografen, die von Google für den Großraum Hannover zertifiziert sind. “Mit einem hab ich gleich am nächsten Morgen telefoniert und den Termin ausgemacht. Dann ging alles ganz schnell.”

“Vom Fototermin bis zum fertigen Ergebnis sind zwei Wochen vergangen.” Seitdem steht Strathmanns Betrieb jedem offen - zumindest virtuell - und das rund um die Uhr. Die Kosten beziffert der Unternehmer auf knapp 900 Euro. Gut investiertes Geld, meint Strathmann. “Denn bisher haben wir nur gute Erfahrungen mit dem Auftritt gemacht. Kunden haben uns darauf angesprochen. Bei potenziellen Neukunden sind wir schon positiv aufgefallen.”

Und noch einen ganz anderen Effekt hat die Möglichkeit der virtuellen Rundgänge ausgelöst: “Meine Mitarbeiter zeigen ihre Arbeitsplätze jetzt im Freundeskreis herum. Neulich hat mir einer der Azubis erst wieder erzählt, dass er seiner Oma den Betrieb gezeigt hat. Das finde ich toll.”

(ha)

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