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05.09.2016

Transparenz im Betrieb

Gute Frage: Was liegt an?

In welchem Status befindet sich welches Projekt? Wissen Ihre Mitarbeiter, was ansteht und was wichtig ist? Wenn Ihnen die Antworten darauf schwerfallen, stehen möglicherweise größere Veränderungen in Ihrem Betrieb an.

Die Betriebsberaterin Barbara Beyer
Barbara B. Beyer
Die Betriebsberaterin Barbara Beyer -
"Die Projekte eines Betriebes sollten für jeden Mitarbeiter transparent sein."
Foto: privat

Wer eine Betriebsberaterin wie Barbara Beyer fragt, was genau sie in einem Betrieb verändert hat, muss sich auf eine längere Antwort einstellen.
Sie hat gemeinsam mit dem hessischen Dachdeckermeister Eric Dinges vier Anforderungen identifiziert, die für seinen Betrieb Priorität hatten:

• Verschwendung vermeiden
• Abläufe besser planen
• Probleme erkennen
• Mitarbeiter einbeziehen

Aber das ist erst der Anfang. Wie umfangreich die Veränderungen sein können, zeigt sich am Unterpunkt „Transparenz und Nachvollziehbarkeit“. Vom Vorarbeiter bis zur Bürokraft: Die Mitarbeiter der Dinges Bedachungen GmbH haben dafür mit Beyer neue Abläufe entwickelt – und die Mitarbeiter halten sich daran.

• Projektakte entwerfen (welche Dokumente gehören in die Baustellenakte, was bleibt im Büro?)
• Eine Akte für den Meister anlegen (immer alles griffbereit dabei haben)
• Aufbau einer Projektwand (Welche Projekte liegen an? Wie ist der Projektstatus? Wie laufen Projektbesprechungen ab? Wer übernimmt welche Aufgabe im Projekt?)
• Formulargestaltung: Formulare für die Bestandsaufnahme entwickeln (Fenstereinbau, Steildach, Flachdach) zur Vereinfachung der Angebotserstellung und späteren Nachvollziehbarkeit
• IT Infrastruktur überprüfen (Optimierungs- und Schulungsbedarf analysieren)
• Schulung der Mannschaft für die neuen Abläufe und Prozesse
• Aufbau einer Informationstafel im Aufenthaltsraum der Mitarbeiter
• Eine regelmäßige Besprechung mit den Mitarbeitern gestalten

So hat der Junior von Dinges Bedachungen den Betrieb gleich nach der Übernahme neu strukturiert. Wie der Dinges-Senior reagiert hat? Das lesen Sie im Interview mit Barbara Beyer und Eric Dinges.

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(sfk)

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