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28.08.2012

Herabstufung durch Suchmaschine

Neue Kriterien: So bewertet Google Ihre Website

Wird Ihre Website schlechter gefunden oder taucht im Google-Index gar nicht mehr auf? Das liegt daran, dass Google seine Bewertungs- und Suchkriterien geändert hat. 10 Punkte, auf die Sie achten sollten.

Andere Prioritäten:
Google Suche
Andere Prioritäten: - Google straft Webseiten ab, die nicht nach ihren Kriterien aufgebaut sind. Folge: Links oder Keywords verschwinden, Texte werden nicht mehr gefunden.
Google straft Webseiten ab, die nicht nach ihren Kriterien aufgebaut sind. Folge: Links oder Keywords verschwinden, Texte werden nicht mehr gefunden.

Über Nacht waren ab Ende April dieses Jahres einige Seiten nicht mehr sichtbar oder verloren die wichtigsten Keywords. Der Grund für die Neubewertung der Linkstruktur war ein Update des Suchmaschinenriesen. Danach waren Seiten unbrauchbar, wertlos oder unauffindbar.

Seit der "Herabstufung" haben SEO-Experten fieberhaft nach einer Erklärung gesucht – und gefunden. "25 Gründe für die Abstrafung durch Google" hat  searchenginejournal.com die Veröffentlichung genannt. Blogger der Seite seo-united haben die Punkte aus dem Englischen übersetzt. Die zehn wichtigsten haben wir für Sie herausgesucht:

1. Spam-Links
Ihre Website weist zu viele Links auf, die Google als minderwertig einstuft. Das sind beispielsweise Links, die nur gesetzt wurden, um eine weitere Verknüpfung zu erstellen, ohne dass sie zu Inhalten führen, die mit dem Thema der eigentlichen Website etwas zu tun haben. Oder es hat in einem kurzen Zeitraum einen rapiden Anstieg solcher Spam-Links gegeben. Dann wird Google hellhörig.

2. Versteckte Links
Das sind Links, die mithilfe von Javascript, CSS und anderen Programmen erstellt wurden. Sie sind eigentlich für Suchmaschinen getarnt und sollen die Website im Ranking voranbringen. Wenn Google sie findet, stuft es die Website herab.

3. Linkgeschwindigkeit
Links auf Ihrer Internetseite wachsen im Vergleich zum normalen Aufkommen unverhältnismäßig schnell an. Der Auslöser dafür könnte sein: Sie haben lange nichts an Ihrer Website gemacht und in einem bestimmten Zeitraum legen Sie Linklisten von Partnern oder Betrieben an. Erscheint die Anzahl in einem kurzen Zeitraum Google zu hoch, könnte es zu einer Abwertung im Ranking führen. Das bedeutet wiederum nicht, dass Linklisten generell schlecht für Ihre Website sind - im Gegenteil!

4. Broken Links
Broken steht für zerbrochen beziehungsweise kaputt: Eine große Anzahl an internen oder externen Links auf der Website funktioniert nicht mehr. Kontrollieren Sie also Links zu anderen Seiten oder Texten, die Sie vor längerer Zeit gesetzt haben, regelmäßig. Dann können Sie Ärger vermeiden.

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Wichtig: Qualität und Aktualität der Inhalte

5. Überoptimierung
Darunter versteht Google eine zu stark optimierte Seite. Das gilt vor allem für Rankingfaktoren einer Website und bestimmte Onpage-Faktoren (z.B. Meta-Description, Title-Tags, Verlinkungen und Häufigkeit von Suchbegriffen). Wenn Sie also zu viel in die Optimierung stecken, ohne auf die eigentlichen Inhalte einzugehen, wertet Google die Seite ab.

Das heißt nicht, dass Sie nicht auf eine intakte Optimierung für Suchmaschinen achten sollten. Aber fügen Sie nicht zusätzlich Links, Wörter, Hinweise etc. ein, die nur zur "Optimierung" dienen, anstatt zur Aufbereitung des Inhalts Ihrer Website

6. Erreichbarkeit
Eine Website muss erreichbar sein. Häufige Ausfälle der serverseitigen Erreichbarkeit sind nicht gern gesehen.

7. Qualität des Inhalts
Steht bei Ihnen viel Inhalt, den Google offensichtlich für nicht interessant oder gar minderwertig - was ist das? ist, gibt es negative Punkte. Achten Sie also darauf, dass Inhalte gelesen werden (z.B. mithilfe von Analyse-Tools) und erneuern Sie Texte und Infos regelmäßig.

8. Werbung
Der Anteil an Werbemitteln auf der Website ist im Vergleich zu den Inhalten zu hoch. Als Werbung gelten in dem Falle beispielsweise Banner und Kleinanzeigen. Das Verhältnis von Texten / Informationen und Werbung muss ausgewogen sein.

9. Keywords im Überfluss
Auf der Seite werden Keywords an für Suchmaschinen relevanten Stellen zu häufig genannt. Schlüsselwörter gehören zwar in Überschrift, Vorspann und in den Text. Aber nicht in jedem Absatz zweimal und zu häufig. Das ist für die Suchmaschine zu viel des Guten. Eine guter Mittelweg ist hier gefragt.

10. Doorway-Pages
Das sind Seiten, die offensichtlich nur für die Suchmaschinenoptimierung der Website erstellt worden sind. Oder Seiten, die lediglich für die "Arbeit" von Google, nicht aber für den Leser inhaltlich aufbereitet wurden.

Sie wollen noch weitere Gründe wissen? Die Agentur TLC aus Bremen hat die Gründe in eine anschauliche Grafik gebracht. Die können Sie hier anschauen.

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(ja)

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