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Aufbau Ost: IG BAU will Sieben-Milliarden-Mark

Die Debatte um den künftigen Aufbau Ost und Milliardenprogramme für die neuen Länder setzt sich fort. Nach dem DGB fordert nun auch die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ein Sonderprogramm für Ostdeutschland. "Wir müssen mehr Geld in die Infrastruktur stecken. In den neuen Ländern gibt es noch großen Nachholbedarf", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Klaus Wiesehügel der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse".

Die Debatte um den künftigen Aufbau Ost

und Milliardenprogramme für die neuen Länder setzt sich fort. Nach

dem DGB fordert nun auch die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(IG BAU) ein Sonderprogramm für Ostdeutschland. "Wir müssen mehr Geld

in die Infrastruktur stecken. In den neuen Ländern gibt es noch

großen Nachholbedarf", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Klaus

Wiesehügel der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse".

Ein solches Programm entlaste auch die krisengeschüttelte

Bauwirtschaft, sagte Wiesehügel. Nach seiner Ansicht müsste es mit

einem Volumen von sieben Milliarden Mark jährlich ausgestattet sein,

"besser wären zehn Milliarden Mark". DGB-Chef Dieter Schulte hatte

sich für ein Volumen von einer Milliarde Mark pro Jahr ausgesprochen.

Dagegen verlangte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert

Walter, am Wochenende ein Ende der Ostförderung nach 2004.

Stattdessen sollte es eine Förderung bedürftiger Regionen in

Ost und West nach einheitlichen Kriterien geben. Auslöser der neuen

Debatte war Thüringens Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU), der

zusätzlich insgesamt 40 Milliarden Mark für den weiteren Aufbau Ost

gefordert hat. Zuvor hatte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD)

davon gesprochen, dass der Osten wirtschaftlich auf der Kippe stehe.

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