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Aus von handwerk.de ein Fehler?

Aus von handwerk.de ein Fehler?

Die Meinungen über das Ende des Internetportals handwerk.de sind geteilt. „In fünf Jahren werden sich viele darüber ärgern, dass wir dieses Projekt aufgegeben haben“, sagt ZDH-Präsident Hanns-Eberhard Schleyer. Im Handwerk sieht das nicht jeder so.

Die Meinungen über das Ende des Internetportals handwerk.de sind geteilt. In fünf Jahren werden sich viele darüber ärgern, dass wir dieses Projekt aufgegeben haben, sagt ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer. Im Handwerk sieht das nicht jeder so.

Warum soll uns eine Organisation, die sich betriebswirtschaftlich nicht mit Ruhm bekleckert hat, vorschreiben, was nun zu tun ist, fragt etwa Hans Georg Hune, langjähriger Kreishandwerksmeister in Osnabrück, mit Blick auf die aktuelle Organisationsreform des Handwerks.

Wie berichtet, hatte das Internet-Portal handwerk.de im Januar vergangenen Jahres Insolvenzantrag gestellt. Seinerzeit hatte der Zentralverband des Deutschen Handwerks eingeräumt, dass sich die in das Projekt handwerk.de gesetzten Erwartungen" nicht erfüllt haben.

Über mehrere Monate hinweg hatte sich die Spitzenorganisation um neue Investoren bemüht. Diese Bemühungen sind nicht erfolgreich gewesen. Das hat zur Insolvenz der handwerk.de/AG geführt, hieß es damals. Die finanziellen Belastungen aus den übernommenen Verbindlichkeiten, die die Handwerksorganisation tragen muss, bezifferten Kenner der Szene auf rund 8,7 Millionen Euro.

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