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Wenn der Azubi nicht kommt

Ausbildungsabbruch: „Man merkt, ob es klappt!“

Interview mit Dagmar Hartwig, die als kaufmännische Leitung in der Tischlerei Berndt aus Tangermünde die Azubis einstellt.

Haben Sie schon einmal erlebt, dass ein Auszubildender am 1. Tag nicht erschienen ist?

Ja, zum ersten Mal ist im vergangenen Jahr einer von drei Azubis nicht gekommen. Da wir aber normalerweise immer nur zwei Verträge abschließen, war es nicht so schlimm. Ärgerlich ist es natürlich schon.

Haben Sie daraus Konsequenzen gezogen?

Das war in diesem Jahr nicht nötig. Die beiden jungen Männer, die in diesem Jahr anfangen, sind sehr motiviert. Beide haben ein Praktikum bei uns gemacht. Da merkt man, dass es klappen wird.

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Wie halten Sie Kontakt in der Zeit zwischen Vertragsabschluss und Ausbildungsbeginn?

Ich bitte immer darum, dass die Jugendlichen ihr Abschlusszeugnis schicken - sie bewerben sich ja mit dem Halbjahreszeugnis.

Haben Sie ein besonderes Begrüßungsritual?

Das ist immer ein bisschen unterschiedlich. Es hat auch schon Schultüten gegeben.

Und was ist Ihnen während der Ausbildung besonders wichtig?

Wir bemühen uns, individuell auf die Azubis einzugehen. Manche sind gern in der Werkstatt in der Möbelproduktion, andere wollen schon früh in den Bereich Schiffsbau hineinschnuppern. Wir unterstützen unsere jungen Leute auch, wenn sie den Führerschein machen und sind bei den Arbeitszeiten flexibel. Und nicht zuletzt: Viele unserer Mitarbeiter haben bei uns gelernt. Es gibt also eine Perspektive im Betrieb. Und das motiviert die jungen Leute sehr.

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