Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Recht

Ausbildungskosten zurück fordern?

Rückzahlungsklauseln müssen präzise formuliert werden.

Rückzahlungsklauseln müssen präzise formuliert werden.

Häufig schließen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Vereinbarungen darüber ab, dass ein Mitarbeiter bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Ablauf einer bestimmten Frist vom Arbeitgeber übernommene Ausbildungskosten zurückzahlen muss. Wie das Bundesarbeitsgericht entschieden hat, sind solche Klauseln unwirksam, wenn die Rückzahlung unabhängig vom Grund für das Ausscheiden des Mitarbeiters vereinbart wird. Das benachteilige den Arbeitnehmer entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen und sei somit unwirksam.

Bundesarbeitsgericht: Urteil vom 11. April 2006 - 9 AZR 610/05.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.
corona-praemie-rueckforderung.jpeg

Corona

Arbeitgeber darf Corona-Prämie nicht zurückverlangen

Ein Arbeitnehmer muss die Corona-Prämie nach einer Eigenkündigung nicht zurückzahlen. Eine Rückzahlungsklausel erklärte ein Gericht für unwirksam.

    • Corona, Recht, Arbeitsrecht
Handwerk Archiv

Urteil zu Sonderzahlungen

Rückzahlungsklausel klar formulieren

Die Rückzahlung von Zusatzleistungen bei Kündigung muss im Arbeitsvertrag eindeutig formuliert werden.

    • Archiv
Handwerk Archiv

Steuer-Urteil

Wann sind Ausbildungskosten Betriebsausgaben?

Können Sie Studienkosten Ihrer Kinder als Betriebsausgaben absetzen? Theoretisch ja, praktisch jedoch wird das schwierig.

    • Archiv
Handwerk Archiv

ausbilung/buchbinder2.jpg

Minister fordert "passgenaue" Ausbildung

Qualifizierungsmaßnahmen von Arbeitslosen müssen nach den Worten des nordrhein-westfälischen Arbeitsministers Harald Schartau (SPD) besser an den konkreten betrieblichen Bedürfnissen ausgerichtet werden. "Passgenaue Lösungen" für die Firmen könne es aber nur geben, wenn diese detailliert ihren Bedarf an Fachkräften benennen, sagte Schartau.

    • Archiv