Foto: Picture-Factory - Fotolia.com

Panorama

Ausrede eines Elektrikers entpuppt sich als vorgetäuschte Straftat

Ein Elektriker wird spätabends von der Polizei geblitzt. Daraufhin versucht er, sich mit einer Ausrede aus der Affäre zu ziehen. Doch damit bringt er sich erst recht in die Bredouille.

„Bei mir wird eingebrochen, ich muss schnell nach Hause“ – mit diesem Ausruf hofft ein Elektriker, glimpflich davonzukommen, berichtet der Rhein-Sieg-Anzeiger. Zuvor war der selbstständige Handwerker mit seinem Firmenwagen mit erheblicher Geschwindigkeit von der Polizei geblitzt worden.

Die Beamten winkten den Fahrer daraufhin mit der Kelle heraus, doch der 25-Jährige hielt nicht an. Stattdessen bog er in eine Firmenzufahrt ein. Dann die Ausrede mit dem Einbruch – der hatten die Polizisten zunächst Glauben geschenkt. Deshalb schickten sie einen Streifenwagen zur Meldeadresse des Handwerkers. Von einem Einbruch fehlte dort aber jede Spur.

Als die Polizisten die Papiere des Fahrers kontrollierten, fiel ihnen aber etwas anderes auf: Dem Elektriker war bereits in der Vergangenheit die Fahrerlaubnis entzogen worden.

Die Richter verurteilten den Mann schließlich wegen Vortäuschung einer Straftat und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 3600 Euro. Aufgrund der Strafhöhe landete diese zudem in seinem polizeilichen Führungszeugnis.

Den Firmenwagen zogen die Richter aber nicht ein, wie es die Staatanwaltschaft gefordert hatte. „Das wäre unverhältnismäßig“, sagte Amtsrichter Hauke Rudat laut Rhein-Sieg-Anzeiger.

Auch interessant:

Diese Fahrzeugbeschriftung ist ein echter Hingucker

Nicht nur seine Kunden schauen ein zweites Mal hin, wenn Lutz Gusowski mit seinem „Einsatzfahrzeug“ vorfährt. Der Lieferwagen des Handwerksmeisters ist wie ein Polizeiauto beklebt. Das bringt dem Betrieb viel Aufmerksamkeit. Aber nicht nur das.
Artikel lesen >
Laut Urteil des Oberlandesgericht Bamberg hat sich eine Geschäftsführerin damit mit den verlängerten Gewährleistungsfristen einverstanden erklärt – auch wenn sie das Abnahmeprotokoll nicht genauer geprüft hat.
Foto: jannoon028 - Fotolia.com

OLG-Urteil

Gewährleistungsverlängerung durch Abnahmeprotokoll?

Das Abnahmeprotokoll ist mehr als eine reine Formalie: Wer die Gewährleistungsfristen vor der Unterschrift nicht prüft, kann eine böse Überraschung erleben.

Der T6.1 steht im 16. Jahr auf der gleichen Plattform. Gerade im Nutzfahrzeugsegment ist das kein Nachteil.
Foto: Dennis Gauert

„Hey Bulli“

Sprachbefehle, teilautonomes Fahren: Das kann VWs T6.1

Der Multivan geht ins sechzehnte Jahr auf gleicher Plattform. Das ist kein Nachteil. Beim neuen VW T6.1 baut moderne Technik auf einer stabilen Basis auf.

2018 war der Anteil der Steuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt besonders hoch.
Foto: Dan Race - stock.adobe.com

Politik und Gesellschaft

Steuerbelastung auf Langzeithoch

Die Steuerbelastung in Deutschland ist so hoch wie lange nicht. Entlastung ist in Sicht – direkt vor dem nächsten Anstieg.

Zum 1. Januar 2020 steigt der Mindestlohn im Elektrohandwerk auf 11,90 Euro pro Stunde.
Foto: wip-studio - stock.adobe.com

Neuer Tarifabschluss

Dieser Mindestlohn gilt ab 2020 im Elektrohandwerk

Die Tarifpartner im Elektrohandwerk haben sich auf neue Branchenmindestlöhne verständigt. Die erste Erhöhung soll es Anfang 2020 geben.