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Kampagne: "Abklatschen! Hol‘ Dir meinen Job"

Azubis suchen Nachfolger im Handwerk

Zum Abschluss ihrer Ausbildung suchen 12 Junghandwerker Nachfolger. In Videos rufen sie Jugendliche auf, in ihre Fußstapfen zu treten. Mit der Aktion will das Handwerk auf die Vielfalt der Berufe aufmerksam machen. Und Nachwuchs gewinnen.

Sucht einen Nachfolger für seinen Job als Zimmerer:  - Florian Kaiser. Für ihn zählt, dass er Verantwortung übernehmen kann und sieht, was er mit den Händen geschaffen hat.
Florian Kaiser. Für ihn zählt, dass er Verantwortung übernehmen kann und sieht, was er mit den Händen geschaffen hat.
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Azubis werben Azubis – das ist auch das Motto der 12 Junghandwerker, die für die Aktion „Abklatschen! Hol‘ Dir meinen Job“ für Videos und Fotos vor der Kamera gestanden haben. Sie selbst sind überzeugt von ihren Berufen, möchten die Leidenschaft für das Handwerk an andere junge Menschen weitergeben.

Mit möglichst vielen Nachfolgern wollen die Hauptdarsteller der Aktion „abklatschen“ und Interessenten für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen.

Das sind die Berufe der Junghandwerker: Zimmerer, Gerüstbauer, Mechatronikerin für Kältetechnik, Technische Modellbauerin, Maßschneider, Fleischer, Bäckerin, Friseurin, Orthopädieschuhmacher und Orgel- und Harmoniumbauer. Die zwölf Männer und Frauen präsentieren in ihren Gewerken die Bandbreite des Handwerks – von traditionell bis modern, von kreativ bis technisch.

Beispiel Zimmerer
Florian Kaiser beschäftigt sich in der Zimmerei Robert Schauerte in Schmallenberg-Oberkirchen mit kniffligen Konstruktionen, misst Winkel präzise aus, hobelt, dass die Späne nur so fliegen: Er liebt die Vielseitigkeit seines Berufs. Deshalb möchte er Jugendliche motivieren, als Auszubildende im Zimmererhandwerk in seine Fußstapfen zu treten – ob in seinem Betrieb oder in anderen Zimmereibetrieben in ganz Deutschland. Der 21-Jährige weiß, dass man mit seinen Händen viel erreichen kann: „Man übernimmt schnell Verantwortung und schafft Dinge, auf die man wirklich stolz sein kann.“

Marina Lugmeier mag ihren Job, weil ... - ... sie für die Zukunft arbeitet und dabei stets kreative Ideen gefragt sind.
... sie für die Zukunft arbeitet und dabei stets kreative Ideen gefragt sind.
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Beispiel Technische Modellbauerin
Marina Lugmeier baut in der Habich amp; Martin GmbH in Mammendorf Formen und Modelle, mit deren Hilfe komplizierte Teile, etwa für Motoren und Maschinen, hergestellt werden. Für ihr Handwerk sprechen folgende Gründe: „Als Technischer Modellbauer arbeitet man für die Zukunft. Ob Auto, Handy, oder Fernsehreceiver – Modellbau ist eigentlich alles, was zwischen der kreativen Idee und dem Produkt passiert“, sagt die 20-Jährige.

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Jetzt im Handwerk bewerben!



Zwölf Geschichten erzählen die zwölf Junghandwerker und machen Lust auf ihre Berufe. Wer in die Fußstapfen der jungen Leute treten will, lädt seine Bewerbungsunterlagen über www.handwerk.de/holdirmeinenjob hoch. Informationen zum Bewerbungsablauf gibt es auf www.handwerk.de.

Übrigens: Nicht nur die zwölf Junghandwerker werben für Nachwuchs. In den Handwerksbetrieben in ganz Deutschland stehen in 130 Ausbildungsberufen jedes Jahr rund 150.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Interessiert? Dann am besten gleich im Lehrstellen-Radar nach einer freien Stelle in der Region suchen und bewerben. Denn am Ende der Aktion „Abklatschen! Hol‘ Dir meinen Job“ sollen möglichst viele Lehrstellen im Handwerk neu besetzt werden – nicht nur die der zwölf Junghandwerker im Video.


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