Auch Schafe brauchen Wasser zum Leben.
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Tierlieb

Bauarbeiter retten Schafherde vor dem Verdursten

Wenn es brenzlig wird, kann der schnelle Einsatz einer Baumaschine den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Hier haben die Jungs vom Bau gut reagiert.

Kirchheim, Baden Württemberg, bester Sonnenschein. Dass das nicht nur schön ist, sondern schnell gefährlich wird, musste eine Schafherde am eigenen Leib erfahren. Sie befand sich in einem eingezäunten Feld, meldet die Polizei Reutlingen. Kein Schattenplatz als Rückzugsmöglichkeit, kein Zugang zu Wasser. Das setzte der Herde von rund 30 Tieren so stark zu, dass bereits die ersten Tiere verendet waren, bevor ein Zeuge die Polizei alarmieren konnte.

Auch erkannten einige Männer von einer nahegelegenen Baustelle den Ernst der Situation. Auf dem Feld gab es weder Tränke noch sonstige Wasserzufuhr. Also reagierten sie schnell und unkonventionell: Die Arbeiter füllten die Schaufel eines Radladers mit einigen Hundert Litern Wasser und fuhren ihn zu den Tieren. Mit Eimern begannen sie, die Schafe zu tränken – und brachten noch einen Lkw mit Wassertank zur Herde.

Für vier Schafe kam jede Hilfe zu spät. Den Großteil der Herde konnten die Arbeiter jedoch retten. Die Polizei hat indes den Schafhalter ermittelt. Ihn erwartet eine Strafanzeige nach dem Tierschutzgesetz.

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