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Betriebsprüfung

Betriebsprüfer dürfen sich per E-Mail anmelden

Vor einer Betriebsprüfung kündigt sich der Fiskus rechtzeitig an. Die Termine darf er auch per E-Mail abstimmen.

Einem Selbstständigen war die E-Mail vom Betriebsprüfer offenbar nicht geheuer, wie haufe.de berichtet. Vor einer Außenprüfung hatte der Prüfer dem Unternehmer per E-Mail um Terminabstimmung gebeten. Darauf reagierte der Steuerzahler seinerseits mit einer E-Mail, in der er die Echtheit der E-Mail des Finanzamts anzweifelte.

Es kam, wie es kommen musste: Irgendwann ordnete der Fiskus die Prüfung schriftlich an. Doch dagegen wehrte sich der Steuerzahler, unter anderem mit der Begründung, er habe "erhebliches Misstrauen gegen die Klägerin, weil diese das Gebot der Neutralität durch die Kontaktaufnahme per E-Mail verletzt habe".

Das Finanzgericht München wies die Klage ab. Auch die Kontaktaufnahme per E-Mail sei statthaft. Sie verletzte weder das Gebot der Neutralität noch die Geheimnisschutzinteressen des Steuerzahlers.

Keine Zeit, kein Platz oder Angst vorm Betriebsprüfer? Wie Sie sich richtig verhalten, wenn Sie eine Prüfungsanordnung bekommen, lesen Sie hier.

(jw)

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