Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Steuern

Betriebsprüfer können auf Prüfung im Amt bestehen

Wer den Stress einer Betriebsprüfung reduzieren will, kann um Prüfung in den Räumen seines Steuerberaters bitten. Doch das funktioniert nur mit guten Argumenten - denn der Fiskus hat noch eine Alternative.

Grundsätzlich sollen Betriebsprüfungen im Unternehmen oder in den Amtsräumen der Finanzverwaltung stattfinden.

Wer sich Stress bei der Betriebsprüfung sparen will, kann jedoch um Akteneinsicht im Büro des Steuerberaters bitten. Dort liegen sowieso alle Unterlagen, und der Steuerberater kann Fragen sofort beantworten.

Dafür brauchen Unternehmer allerdings gute Argumente: kein Platz im eigenen Betrieb zum Beispiel oder zu viel Lärm.

Doch der Fiskus muss sich darauf nicht einlassen, wie capital.de berichtet. Nach Ansicht des Finanzgerichts Nürnberg (Az. 4 K 709/2009) müssten schon besonders schwerwiegende Gründe für die Prüfung im Steuerberaterbüro und gegen die die Amtsstelle sprechen.

Die Wahl des Prüfungsortes liege im Ermessen der Finanzverwaltung. Es gebe keinen Anspruch auf Prüfung beim Steuerberater.

Der Fiskus müsse zwar abwägen. Doch einer Prüfung in der Kanzlei müsse er nur zustimmen, wenn dem keine Verwaltungsinteressen entgegenstünden.

Bestehen könne der Fiskus auf der Prüfung in der Amtsstelle zum Beispiel, wenn sich die Prüfer dadurch lange Fahrzeiten zum Steuerberater und Reisekosten sparen, berichtet capital.de. Das überwiege den Vorteil, dass die Akten beim Steuerberater vorliegen und er Fragen direkt beantworten könnte.

Tipp: Wenn es sich nicht gerade um Steuerhinterziehung handelt, kommen Betriebsprüfer nicht ohne Vorankündigung. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, wo die Prüfung durchgeführt werden soll. Er kann einschätzen, wo die Prüfung sinnvoll ist und wie Sie den Fiskus davon überzeugen können.

(jw)

Foto: eyetronic - Fotolia.com

Steuern

6 böse Fehler in der Betriebsprüfung

Abgenervt von den Betriebsprüfungen durch das Finanzamt? Den Prüfern geht es ganz genauso. Das ist Ihre Chance: Wer sich den Steuerprüfer nicht zum Feind macht, kann leicht ein paar tausend Euro sparen.

Datenträger gibt es nur mit Angaben zur Nutzung und Dauer der Speicherung.
Foto: ©vegefox.com - stock.adobe.com

Datenschutz

Betriebsprüfung: Fiskus muss auf Datenschutz achten!

Bei einer Betriebsprüfung darf das Finanzamt einen Datenträger nicht ohne konkrete Angaben zur Nutzung und Dauer der Speicherung verlangen. Sonst könne das unnötig den Datenschutz gefährden!

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Steuerbonus sorgt für zusätzliche Prüfungen

Betriebsprüfer haben Handwerker im Visier!

Angst vor der Betriebsprüfung? Rein statistisch haben Sie dazu eigentlich keinen Grund. Ganz praktisch sieht die Sache allerdings anders aus: Ungeprüft bleibt heute keine Steuerklärung mehr. Handwerker hat der Fiskus dabei besonders auf dem Kicker!

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Prüfungsanordnung flattert ins Haus – was tun?

Was tun bei Prüfungsanordnungen?

Wenn das Finanzamt anklopft, haben Unternehmer nicht nur Verpflichtungen, sondern auch eine ganze Menge Rechte. Sie sollten daher prüfen, gegen welche Maßnahmen sie vorgehen können. Doch sollten sie kritisch abwägen, wo es sich überhaupt lohnt, Konfrontationen mit dem Finanzamt zu riskieren.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.