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IT-Sicherheit

Breite Front zum Schutz gegen Ransomware

Das Nomoreransom-Bündnis gegen Verschlüsselungstrojaner wächst. Effekt: mehr kostenlose Entschlüsselungsprogramme.

Ständig entstehen neue Ransomware-Varianten, die die Daten argloser Nutzer verschlüsseln und für die Freigabe Lösegeld fordern. Diesen Machenschaften stellt sich seit Sommer 2016 das Projekt Nomoreransom mit kostenloser Entschlüsselungssoftware und Tipps zum Schutz gegen Ransomware (Backups) entgegen.

Das Bündnis wächst kräftig: Zunächst von Europol, Intel und Antivirenhersteller Kaspersky gegründet, haben sich nun namhafte Antivirenhersteller wie Bitdefender, Emsisoft und G Data nebst zwölf europäischen Polizeibehörden dem Projekt angeschlossen.

Mit den Partnern steigt auch die Zahl der Entschlüsselungstools gegen die verschiedenen Ransomware-Varianten. Sie stehen auf der Projektwebseite kostenlos zum Download bereit. Darunter befinden sich auch Werkzeuge gegen bekannte Ransomware-Varianten wie Teslacrypt, Chimera und Shade.

Mit Hilfe des Projekts hätten in einem halben Jahr 6000 Nutzer ihre Daten entschlüsseln können, ohne den Cyber-Kriminellen ein Lösegeld zahlen zu müssen, berichtet das Nachrichtenportal silicon.de.

IT-Sicherheit

Neuer Word-Trojaner: Spionieren, verschlüsseln, erpressen

„Spora“ heißt die neueste Evolutionsstufe der Verschlüsselungstrojaner. Sie versteckt sich in Word-Dokumenten, verschlüsselt Computer und liest Passwörter mit.

IT-Sicherheit

Polizei warnt: Massenhaft falsche Bewerbungen mit Viren

Ein interessantes Anschreiben ohne Rechtschreibfehler, doch im Anhang steckt ein Erpressungstrojaner. Laut Polizei hat diese Betrugsmasche gerade Konjunktur.

Ransomware

BSI warnt vor gezielten Cyber-Attacken auf Unternehmen

Das ist die neue Qualität der Ransomware-Angriffe: Kriminelle infiltrieren Unternehmen über Spam-Mails, kundschaften sie aus und erpressen sie gezielt.

IT-Sicherheit

Polizeischutz gegen Cyber-Kriminalität

Die Polizei hilft auch Handwerksbetrieben im Kampf gegen Online-Attacken. Beratung bekommen Sie bundesweit bei den Zentralen Ansprechstellen Cybercrime.